WLAN Verschlüsselung
Mit unseren Tipps bleiben deine Daten im Netz sicher | Foto: Thinkstock/Lightcome

03. Nov 2017

Sarah Kröger

Studium Digital

Campus WLAN: So bleibst du online geschützt!

Schwachstelle der WLAN Hotspots: unverschlüsselte Datenübertragung

Wer mit seinem Smartphone oder Laptop unterwegs ist, freut sich immer über frei zugängliches WLAN. Doch egal ob du in einer Online-Bibliothek recherchierst, dich für ein Seminar anmeldest oder die Mails deiner Lerngruppe checkst – in einem öffentlichen WLAN ist das risikoreicher als du vielleicht denkst. Eine Schwachstelle vieler Hotspots ist die fehlende WLAN-Verschlüssung. Deine Daten werden unverschlüsselt übertragen – sie können zum Beispiel gestohlen werden oder es kann Schadsoftware auf dein Handy oder deinen Computer gelangen.

Laut einer Studie der digitalen Sicherheitsfirma Gemalto, wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2017 mehr Daten verbreitet oder gestohlen (1,9 Milliarden), als im ganzen Jahr 2016 (1,37 Milliarden). Gemaltos Studie nennt die Regierung als die größte Quelle für Sicherheitslücken, aber auch Universitäten mit umfangreichen Datenbanken voll persönlicher Daten sind gefährdet. Das bestätigt auch Marty P. Kamden, Vertriebsleiter bei NordVPN: "Eine Gefahr stellt die Nutzung des öffentlichen WLANs auf dem Campus ohne Verschlüsselung dar, die es Hackern erleichtert, sich in Computer von Studenten einzuhacken."

Daher solltest du in öffentlichen WLANs verstärkt auf die Sicherheit deiner Daten achten. Hier findest du ein paar Tipps, wie es dir gelingt!

Besser nicht ohne WLAN-Verschlüsselung: Surfen auf dem Campus

 

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Wie finde ich den richtigen VPN-Anbieter?

Wenn du ein Virtual Private Network (VPN) einrichten möchtest, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern. Bist du noch Anfänger in diesem Bereich, wählst du am besten ein besonders benutzerfreundliches VPN. Die kostenpflichtigen sind meistens schneller und verzichten auf eine Beschränkung des Datenvolumens. Bei den kostenlosen Diensten hingegen ist oft die Geschwindigkeit oder das Datenvolumen begrenzt. Wähle auf jeden Fall einen Anbieter, der sich an die strengen deutschen Datenschutzrichtlinien hält! Denn immerhin vertraust du dem VPN-Provider deine persönlichen Daten an, die er nicht weiter geben sollte. Jodi Myers von NordVPN, einem kostenpflichtigen VPN-Anbieter, meint dazu: "Jeder VPN-Provider, der seinen Service kostenlos anbietet, wird andere Wege suchen, um Geld zu verdienen. Oft verdient er es durch den Verkauf von Daten. Ein wirklich sicheres VPN hat auch seinen Preis“.

Surfen mit Kabel ist noch immer sicherer

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik warnt übrigens aktuell auch vor Sicherheitslücken in privaten WLAN-Netzwerken mit Sicherheitsstandard WPA2: "Nutzen Sie Ihr WLAN-Netzwerk so, als würden Sie sich in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen (…). Verzichten Sie auf das Versenden sensibler Daten oder nutzen Sie dazu einen VPN-Tunnel. Auch das kabelgebundene Surfen ist weiterhin sicher“, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

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