Schütze dich gründlich vor Angriffen auf deinen PC
Wie schützt du deinen Computer vor Angriffen? Foto: Werner Moser/pixabay
Autor

03. Dez 2020

Autor

Uni-Orga

Computersicherheit: So schützt du deinen Computer

Schütze deinen Computer vor Viren, Hackern und anderen Bedrohungen

Infolgedessen enthalten unsere Desktop-Computer, Tablets und Smartphones eine Fülle persönlicher Informationen über uns. Dies kann Bank- und andere Finanzunterlagen sowie medizinische Informationen oder Daten einer Internetagentur umfassen. Informationen, die wir schützen möchten. Wenn wir unsere elektronischen Geräte nicht schützen, können Identitätsdiebe und andere Betrüger möglicherweise auf unsere persönlichen Daten zugreifen und diese stehlen. Spammer könnten Ihren Computer als "Zombie-Drohne" verwenden, um Spam zu senden, der aussieht, als stamme er von dir. Schädliche Viren oder Spyware können sich auf deinem Computer ablagern, ihn verlangsamen oder Dateien zerstören.

Durch den Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen und bewährten Methoden zum Schutz deiner Geräte kannst du deine Privatsphäre und deine Familie schützen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, dein Risiko zu senken, während du online bist.

1. Aktualisiere deine Software regelmäßig

Stelle sicher, dass du die empfohlenen Updates vom Hersteller oder Betriebssystemanbieter deines Geräts herunterlädst, insbesondere für wichtige Software wie deinen Internetbrowser. Antivirensoftware, Antispyware-Software und Firewalls sind ebenfalls wichtige Tools, um Angriffe auf dein Gerät zu verhindern.

Aktualisiere dein Computer-System, deinen Browser und wichtige Apps regelmäßig. Nutze die automatische Aktualisierung, sobald diese verfügbar ist. Diese Updates können Softwarefehler beseitigen, die es Hackern ermöglichen, deine Aktivitäten anzuzeigen oder Informationen zu stehlen. Windows Update ist ein Dienst von Microsoft. Es lädt Softwareupdates herunter und installiert sie auf das Microsoft Windows-Betriebssystem, Internet Explorer und Outlook Express. Außerdem werden Sicherheitsupdates für dich bereitgestellt. Das sogenannte Patchen kann auch automatisch für andere Systeme ausgeführt werden, wie zum Beispiel für Linux und das Macintosh-Betriebssystem. Installiere auch auf Mobilgeräten unbedingt Android- oder iPhone-Updates, die automatisch verteilt werden.

2. Verwende Antiviren-Software

Antivirensoftware schützt dein Gerät vor Viren, die deine Daten zerstören, dein Gerät verlangsamen oder zum Absturz bringen oder es Spammern ermöglichen können, E-Mails über dein Konto zu versenden. Der Virenschutz durchsucht deine Dateien und deine eingehenden E-Mails nach Viren und löscht dann alles, was schädlich ist. Du musst deine Antiviren-Software auf dem neuesten Stand halten, um mit den neuesten Bedrohungen im Internet fertig zu werden. Die meisten Antivirenprogramme enthalten eine Funktion zum automatischen Herunterladen von Updates, wenn du online bist. Stelle außerdem sicher, dass die Software ständig ausgeführt wird und dein System auf Viren überprüft, insbesondere wenn du Dateien aus dem Internet herunterlädst oder deine E-Mails abrufst. Stelle deine Antivirensoftware so ein, dass sie jeden Tag nach Viren sucht. Du solltest dein Computer-System oder dein Tablet und Smartphone mindestens zweimal im Monat gründlich scannen.

Lass dich nicht beobachten

3. Antispyware-Software hilft gegen Überwachung

Spyware ist eine Software, die ohne dein Wissen oder deine Zustimmung im Hintergrund installiert wird und deine Online-Aktivitäten überwacht. Diese Software kann persönliche Informationen über dich sammeln, während du online bist. Einige Arten von Spyware, sogenannte Keylogger, zeichnen alles auf, was du eingeben - einschließlich deiner Passwörter und Finanzinformationen. Zu den Anzeichen dafür, dass dein Gerät möglicherweise mit Spyware infiziert ist, gehören eine plötzliche Flut von Anzeigen, die Weiterleitung zu Websites, die du nicht besuchen möchtest, und eine allgemein verlangsamte Leistung.

Der Spyware-Schutz ist in einigen Antivirenprogrammen enthalten. Anweisungen zum Aktivieren der Spyware-Schutzfunktionen findest du in der Dokumentation deiner Antivirensoftware. Du kannst aber auch separate Antispyware-Softwareprogramme kaufen. Halte deine Antispyware-Software auf dem neuesten Stand und führe sie regelmäßig aus.

Um Spyware zu vermeiden, lade Software nur von Websites herunter, die du kennst und denen du verstraust. Stelle sicher, dass Apps, die du auf einem mobilen Gerät installierst, aus dem Apple App Store für iPhones oder Google Play für Android-Geräte stammen.

4. Eine Firewall kann vor Angriffen schützen

Firewall wird ein Softwareprogramm oder eine Hardware genannt, die Hacker daran hindert, in deinen Computer einzudringen und ihn zu verwenden. Hacker durchsuchen das Internet systematisch und senden Pings (Anrufe) an Tausende von Computern und warten auf Antworten. Firewalls verhindern, dass dein Computer auf diese zufälligen Anrufe reagiert. Eine Firewall blockiert die Kommunikation zu und von Quellen, die du nicht zulässt. Dies ist besonders wichtig, wenn du über eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung wie DSL oder Kabel verfügst.

Einige Betriebssysteme verfügen über integrierte Firewalls, die möglicherweise im "Aus" -Modus ausgeliefert werden. Überprüfe, ob deine Firewall eingeschaltet ist. Um effektiv zu sein, muss deine Firewall ordnungsgemäß eingerichtet und regelmäßig aktualisiert werden.

5. Verwende starke und sichere Passwörter

Durch die Verwendung komplexer Kennwörter und starker Authentifizierungsmethoden kannst du deine persönlichen Daten schützen. Verwende sichere Passwörter mit mindestens acht Zeichen, einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Verwende kein Wort, das leicht in einem Wörterbuch zu finden ist, oder einen Verweis auf persönliche Informationen, wie zum Beispiel einen Geburtstag. Einige Hacker verwenden Programme, die jedes Wort im Wörterbuch ausprobieren und leicht persönliche Informationen wie Geburtsdaten finden können. Verwende eine Phrase, um dir dein Passwort zu merken, und verwende dabei den ersten Buchstaben jedes Wortes in der Phrase. Ein Beispiel: Ih2Au10F! - für Ich habe 2 Augen und zehn Finger!

Wähle eindeutige Passwörter für jedes von dir verwendete Online-Konto: Sparkassen, soziale Medien oder E-Mail. Wenn du zu viele Kennwörter hast, um sie sich zu merken, solltest du eine Passwort-Software verwenden, mit der du sichere individuelle Kennwörter erstellen und diese sicher aufbewahren kannst. Diese Software bekommst du für die private Nutzung häufig kostenlos.

Viele Social Media-, E-Mail- und Finanzkonten ermöglichen dir die Verwendung stärkerer Authentifizierungsmethoden. Diese Methoden können die Verwendung eines Fingerabdrucks, einmalige Codes, die an ein mobiles Gerät gesendet werden, oder andere Funktionen umfassen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur ein legaler Benutzer Zugriff auf das Konto hat.

6. Schütze deine privaten Daten

Achte beim Abrufen von E-Mails, beim Besuch von Websites, beim Posten in sozialen Medien oder beim Einkaufen darauf, wo du klickst und wem du deine Informationen gibst. Skrupellose Websites oder Datendiebe können versuchen, dich dazu zu bringen, deine persönlichen Daten zu geben.

Sogenannte Phishing-Angriffe, bei denen Hacker scheinbar echte Nachrichten senden, um dich zur Übergabe persönlicher Informationen zu verleiten, werden immer ausgefeilter. So erhältst du zum Beispiel eine dringende Nachricht, dass dein Bankkonto gesperrt wurde und du dein Passwort und deine Kontonummer eingeben musst, um es zu entsperren. Überlege es dir gut, bevor du in solchen Nachrichten auf Links klickst. Die meisten echten Nachrichten von Finanzinstituten fragen nicht direkt nach persönlichen Informationen, sondern weisen dich an, eine Website direkt aufzurufen oder zu besuchen. Du kannst auch die E-Mail-Adresse überprüfen, von der die Nachricht gesendet wurde, um sicherzustellen, dass sie vom erwarteten Absender stammt.

7. Sei vorsichtig, mit den Informationen, die du anderen mitteilst

Soziale Medien ermöglicht das Teilen aller Aspekte des Lebens. Dennoch ist es wichtig zu kontrollieren, wer Zugriff auf die Informationen hat, die du mit anderen teilst. Informationsdiebe können mithilfe von Sozial-Media-Postings Informationen sammeln und diese Informationen dann zum Hacken deines Computers oder zum Identitätsdiebstahl verwenden. Benutze zum Schutz deiner Daten die Datenschutzeinstellungen, um die Sichtbarkeit persönlicher Beiträge in deinen persönlichen Netzwerken einzuschränken und die Menge an Informationen zu beschränken, die du der Öffentlichkeit zugänglich machst.

 

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