Alexander Vulco: Videodreh für die Berliner Punk-Band Cockbirds
Postproduktion für ein Rammsteinvideo, Werbefilm für Rama, Bildregie für den Offenen Kanal Berlin (OKB): Wenn Alexander Vulcu erzählt, was er im Bereich Film und Fernsehen alles macht, überrascht es zu hören, dass er Fremdenverkehrsgeografie in Trier studiert. Dabei hat der 28-Jährige bereits als Schüler eigene kleine Drehbücher geschrieben und mit Freunden verfilmt. Seitdem hat ihn die kreative Begeisterung nie wieder verlassen. Deshalb organisiert er sich bereits während seines Studiums ein Praktikum bei einer Postproduktion in Babelsberg und erlernt dort anhand von Musikvideos der Band Rammstein und Folgen der SciFi-Serie „Lexx – The dark Zone“ die Grundbegriffe des Filmschnitts. Sein Studium passt er seinen verschiedenen Interessen an – und macht in Medienwissenschaft genauso viele Scheine wie im eigentlichen Hauptfach. Die Suche nach weiteren Herausforderungen führt Alexander schließlich in die Welt der Werbung. Bei Industrievideos und Werbefi lmen vertraut man auf sein Talent im Bereich Drehbuch, Kamera und Schnitt. Weitere Stationen: ein Praktikum als Kameramann beim OKB und eine Kameraassistenz bei dem Spielfi lmprojekt „Helena – die anderen Leben“. Als freier Mitarbeiter beim Berliner Sender filmt er die Vorbereitung zum Irak-Krieg und die Wahl des US-Präsidenten. Demnächst verschlägt es ihn in die Musikszene: Beim Video für die Berliner Punk-Band „Cockbirds“ wird er zusammen mit Kult-Regisseur Jörg Budgereit die Jungs ins richtige Rampenlicht setzen.
Alexander Vulcu (28), studiert Fremdenverkehrsgeografie
„Verfluchte Beute“ heißt der Teen-Horror-Streifen, für den Uli Bujard zusammen mit seiner Frau Nicole das Drehbuch geschrieben hat, und „fette Beute“ hat der Erftstädter Student mit dem Projekt gemacht: das Buyout durch
Uli Bujard: Die Semesterferien reichen nicht zum Schreiben
Pro 7 brachte ihm umgerechnet 40.000 Euro. Lohn einer Leidenschaft, der Uli seit der Schulzeit frönt: mit Freunden dreht er zunächst auf Video und Super 8 Kurzfilme, kleine Comedys und Sketche. Ein Einjahrespraktikum bei einer Postproduktion bringt ihn mit einem Underground-Regisseur aus den USA zusammen, der ihn zum „Loslegen“ ermutigt – und mit „Night of the Vampire Hunter“ wird aus dem lang gehegten Traum schließlich alptraumhafte Wirklichkeit: Der engagierte Underground-Horror-Streifen erscheint als VHS bei Astro, schließlich als DVD bei Eurovideo. Ermutigt durch den Erfolg schreiben Uli und Nicole ein Drehbuch in Spielfilmlänge und schicken ein Exposé zusammen mit dem Cover ihres Horror-Streifens an 90 Produktionen und Sender, Pro 7 schlägt am Ende zu. Jetzt muss das Drehbuch zügig filmreif geschliffen werden. , Uli schreibt immer öfter auch in der Uni, lässt Vorlesungen ausfallen – und ist auch während der Seminare mit den Gedanken meistens bei seinem Film. Als nächstes steht für Uli eigentlich das Diplom an, doch die Versuchung ist zu groß: Er und Nicole schreiben bereits am nächsten Projekt. Ulli Bujard (32), BWL-Student