Günstigster Supermarkt 2017
Einkaufen: weniger zahlen, mehr Spaß – so einfach ist das! | Foto: Thinkstock/Jacob Ammentorp Lund

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24. Aug 2017

Ann-Christin Kieter

News

Supermarkt-Preisstudie: Wo du am billigsten einkaufst

Die günstigste Supermarkt-Kette ist Kaufland

Inhaltsstoffe, Nährwerte, Verpackung … Was geht uns beim Einkauf so alles durch den Kopf? Hauptsächlich natürlich auch die Kosten. Laut der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ist der Preis für 65 Prozent der Deutschen das entscheidende Kriterium beim Lebensmitteleinkauf. Das Verbraucherportal Vergleich.org hat deswegen Test-Einkäufe in sieben Supermarkt- und Discounterketten gemacht.

Ein schnelles Zwischenfazit: Bis zu 246 Euro können Haushalte pro Jahr einsparen, wenn sie konsequent bei der im Test günstigsten Lebensmittelkette Kaufland einkaufen und ihr Konsumverhalten – zum Beispiel im Bezug auf Marken- und No-Name-Artikeln – dabei nicht verändern. Für ihren Warenkorb mit 78 Produkten aus sämtlichen Kategorien haben die Tester bei Kaufland am wenigsten bezahlt.  


Günstigster Supermarkt 2017


Für Marken-Junkies: Auch hier ist Kaufland spitze

Wer sich nun wundert, dass Lidl und Aldi in der Grafik fehlen: Das liegt daran, dass die beiden Discounter für einen fairen Vergleich momentan einfach noch nicht genügend Markenartikel im Sortiment haben, obwohl es ja bereits ständig um Dinge wie Nutella, Coca Cola, Haribo und Co. erweitert wird. Sie kommen mit ihren Eigenmarken später ins Spiel, wenn es um den Vergleich der günstigsten Produkte geht.

Doch vorher noch zu einem Testkauf nur mit Markenprodukten, bei dem 38 Artikel im Einkaufswagen der vergleiche.org-Redaktion landeten. Diesen hat erneut Kaufland gewonnen – und zwar knapp vor Rewe: 70,76 Euro bzw. 71, 80 Euro mussten die Tester jeweils zahlen. Zum Vergleich: Im teuersten Geschäft, Edeka, waren 77,98 Euro – also gute neun Prozent mehr – fällig.

Eher unerwartet ist das relativ schlechte Ergebnis von Netto. Der deklarierte Marken-Discounter ist mit 75,08 Euro auf dem vorletzten Platz gelandet. Ein konkretes Produkt-Beispiel: Baileys Original (0,7 Liter) kostet bei Rewe regulär 2,70 Euro weniger als bei Netto. Real nimmt mit 74,87 Euro das Mittelfeld ein.


Preisstudie Supermarkt 2017


Lidl lohnt sich – wenn Eigenmarken okay sind

40,8 Prozent – so viel machten Eigenmarken beim Gesamtumsatz des Lebensmitteleinzelhandels einer Nielsen-Erhebung 2016 zufolge aus. Kein Wunder, dass auch die Supermarkt-Ketten Rewe, Edeka und Real nachziehen und mit ihren Marken "ja!", "Gut&Günstig" und "TiP" im Niedrigpreis-Bereich mitspielen. Allerdings sind die Sieger in dieser Disziplin dann doch die Discounter. Wie die Grafik oben zeigt, zahlt man für denselben Einkauf mit jeweils den billigsten Produkten bei Lidl knappe 19 Prozent weniger als bei Real (36,81 Euro statt 45,44 Euro).

Überraschend: Der Vollsortimenter Kaufland schiebt sich ganz knapp vor Aldi (Nord). "River", "Milsani" und Co. kosten immerhin 5,29 Prozent mehr als Lidls "Freeway" und "Milbona". Das schlechte Ergebnis hat sich Real übrigens in der Obst- und Gemüseabteilung eingehandelt. Dort zahlt man für seinen Vitamin-Kick durchschnittlich 88,58 Prozent mehr als beim Sieger Lidl.


 

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