Avengers: Infinity War
Die Avengers haben es mit dem Titan Thanos zu tun - und es sieht finster aus! | Foto: Marvel Studios

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12.04.2018

Thor Tag der Entscheidung

Thor: Tag der Entscheidung

Endlich ein guter Thor-Film

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26. Apr 2018

Sandra Ruppel

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10 Gründe, warum du "Avengers: Infinity War" nicht verpassen solltest!

Der Status Quo: Was müssen wir zum Start von "Avengers: Infinity War" wissen?

Etwa zwei Jahre sind vergangen, seit sich die Avengers auf dem Leipziger Flughafen gegenseitig bekämpft haben und das Team um Captain America (Chris Evans) und Iron Man (Robert Downey Jr.) auseinander gebrochen ist. Während Steve Rogers sein Schild – und damit seine Rolle als Captain America – zum Ende von "The First Avenger: Civil War" niedergelegt hat, hat sich auch Tony Stark in der Zwischenzeit eher mit der Weiterentwicklung seines Privatlebens und der Aufrüstung seiner Anzüge beschäftigt, als übermächtigen Schurken das Handwerk zu legen.

Deutlich weniger Zeit wiederum – es können eigentlich nur wenige Tage sein – ist seit den Geschehnissen aus "Thor: Tag der Entscheidung" vergangen. Deshalb sei auch allen ans Herz gelegt, sich die wichtigsten Events aus dem dritten Thor-Teil noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, um optimal in "Infinity War" zu starten. Denn – und damit kommen wir schon zum ersten guten Grund, warum man den dritten Teil der Avengers-Reihe nicht verpassen sollte: Das Tempo ist hoch!

1) Tempolevel: Gefühlte Bifröst-Reisegeschwindigkeit!

Für "Infinity War" legen die beiden Brüder Anthony und Joe Russo, die auch schon die Regie für "Civil War" übernommen hatten, nicht nur einen sportlichen Einstieg hin: Die erste Story-Keule trifft uns quasi schon, bevor der Marvel-Schriftzug überhaupt von der Leinwand verschwunden ist. Nein, auch danach gibt es nur wenige Gelegenheiten, um mal eben kurz durchzuatmen.

Eigentlich ist das aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Figuren und Handlungsstränge in "Infinity War" zusammengeführt werden wollen. Immerhin müssen sämtliche Avengers, Guardians, Magier und Agenten zusammenarbeiten, um den Titan Thanos (Josh Brolin) aufzuhalten, der mit Hilfe des Infinity Gauntlets und den dazugehörigen Infinity Steinen das halbe Universum auslöschen will.



2) Der schier übermächtige Mega-Gegner

Thanos ist nicht nur der vielleicht krasseste Gegner, den die Avengers jemals hatten. Er ist dazu auch noch vielschichtiger und ambivalenter, als man vielleicht meinen mag. Wir erfahren, was ihn antreibt und müssen uns die Frage stellen, ob er wirklich so irre und böse ist, wie es scheint.

3) Wiedersehen mit alten und neuen Freunden

Vielleicht sieht man dem bisher größten Auflauf unserer Lieblings-Marvel-Helden nicht allein freudig, sondern auch ein bisschen bang entgegen, weil man sich fragt: Kann es funktionieren, all diese Figuren in einen Film zu packen, ohne dass die Story dabei an der schieren Überfrachtung zusammenbricht? Keine Sorge: Es funktioniert.

Wobei natürlich nicht allen Helden so viel Raum zur Darlegung ihrer aktuellen Gefühlslage eingeräumt wird, wie man sich das als Fan vielleicht wünschen würde. – Vor allem, weil wir besonders von Tony, Steve, Natasha (Scarlett Johansson), Sam (Anthony Mackie), Wanda (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bettany) einfach schon so lange nichts mehr gehört haben.

Trotzdem geht einem aber das Herz auf, wenn unsere alten und neuen Lieblings-Helden plötzlich wieder auf der Leinwand auftauchen. Besonders gelungen sind hierbei die Auftritte von Loki (Tom Hiddelston), für den man plötzlich eine sehr tiefe und ungeahnte Liebe entwickelt. Außerdem wird uns das außerordentliche Vergnügen zuteil, Guardian Groot als Teenager zu erleben und auch das Aufeinandertreffen von "Star Lord" Peter Quill (Chris Pratt) und Thor (Chris Hemsworth) sorgt für köstliche Unterhaltung.

4) Die Gags

Vor allem, wer auf die Gags in den beiden "Guardians of the Galaxy"-Teilen steht und sich an den witzigen Einlagen in "Thor: Tag der Entscheidung" erfreut, statt sich darüber zu ärgern, wird auch in "Infinity War" auf seine Kosten kommen. Zwar ist der Unterton insgesamt deutlich düsterer – nicht überraschend, weil immerhin das halbe Universum von der Auslöschung bedroht ist – aber dennoch sorgen Thor, Spider-Man (Tom Holland) und "Star Lord" & Co. für den nötigen Comic Relief.

5) All diese Gefühle!

Sämtliche Vorahnungen sind berechtigt: Uns erwarten 149 Minuten Schnappatmung und eine endlose Achterbahn der Gefühle. Wer am Ende des Kinobesuches keine tiefen Furchen in die Armlehnen des Kinosessels gegraben, fünfmal fast vom Sitz gefallen und mindestens eine Packung Taschentücher vollgeweint hat, der hat ein Herz aus Stein.

6) Die Überraschungen

Uns erwarten einige Überraschungen und unvorhergesehene Auftritte. Besonders einer davon kann für diebische Freude sorgen. Und so viel sei verraten: Es ist diesmal nicht Stan Lee, der mit einem besonders schönen Auftritt überzeugt.

7) Das Geheimnis um die Steine

Während wir zwar schon wissen, wo sich fünf der insgesamt sechs Infinity Steine befinden, war der Verbleib des orangenen Soul Stones bisher ungewiss. Nun erfahren wir endlich, wer die Schlüsselfigur in Zusammenhang mit dem Stein ist und was es damit auf sich hat. 


Avengers Infinity War Kinostart


8) Das noble Thema

In "Avengers: Infinity War" kracht es nicht nur mächtig, sondern der gesamten Story liegt auch ein fast schon philosophisches Thema zu Grunde. Nämlich die Frage danach, was schwerer wiegt: das Glück einzelner oder das Wohlergehen vieler? Und die Feststellung: Alles hat einen Preis!

9) Die Action

"Infinity War" hat (natürlich) krachende Action und coole Schauplätze. Visuell besonders viel Spaß macht die Rückkehr nach Wakanda. Die Heimat von T’Challa (Chadwick Boseman) konnten wir ja bereits in "Black Panther" ausgiebig bewundern, so dass es sich fast ein bisschen wie nach Hause kommen anfühlt. Ein tröstender Moment in den Wirren größten Chaos.

10) Die Hoffnung

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oder?


UNICUM Film-Tipp:

Avengers Infinity War PlakatAvengers: Infinity War

Superheldenfilm, USA 2018

Regie: Anthony und Joe Russo

Darsteller u.a.: Robert Downey Jr., Josh Brolin, Chris Evans, Scarlett Johansson, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Benedict Cumberbatch, Chadwick Boseman, Chris Pratt, Tom Hiddleston, Gwyneth Paltrow, Benicio del Torro

Verleih: Walt Disney

Laufzeit: 149 Minuten

Kinostart: 26. April 2018

 

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