Kuriositäten aus dem App Store
Die Auswahl in den App Stores ist groß – und oft ziemlich schräg ... | Foto: Thinkstock/Bet Noire
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25. Nov 2014

Sascha Gull

Netzwelt

Teuer, skurril, sinnlos: Kurioses aus dem App Store

-ARCHIV-

Dauerbrenner und Exoten unter den Apps

Die teuersten Apps

Du bist schon zu knauserig, um 99 Cent für eine App zu bezahlen? Dann treiben dir die Preise für die folgenden Apps garantiert die Tränen in die Augen.

Spezial-Apps für bestimmte Berufsgruppen richten sich an ein Fachpublikum und können einige hundert Euro kosten.VIP Black App

  • Flymap – Moving Map System zum Beispiel, eine App zur Flugnavigation für (Hobby-)Piloten und Fluglotsen, schlägt mit 149,99 Euro zu Buche, dazu kommen In-App-Käufe für Kartenmaterial: Die Europa-Karte kostet 269,99 Euro.
  • Luci Live richtet sich an Radio- und TV-Journalisten und bietet Ton-Aufnahmen sowie Live-Gespräche in HD-Qualität.  Für 319,99 Euro ersetzt die App teure Satellitenverbindungen und ist für viele Journalisten im Außeneinsatz bereits unverzichtbar geworden.
  • Jura-Studierende der Harvard Law School können sich mit BarMax auf due Examen vorbereiten. Für schlappe 999 US-Dollar bietet die 62 MB große App die Inhalte der Vorlesungen, Multiple-Choice-Fragen sowie das komplette Kursmaterial. Seinen Preis ist die App anscheinend wert: Die Durchfallquote unter den Studierenden mit App ist laut Anbieter ca. 10 Prozent niedriger im Vergleich zu den Studierenden, die sich ohne App auf due Prüfungen vorbereiten. Für die bessere Aussicht auf einen Jura-Abschluss aus Harvard sollte sich die Investition damit lohnen.
  • Du kannst nachweisen, dass du Einkommensmillionär bist? Glückwunsch, damit bist du berechtigt, die VIP Black App herunterzuladen. Die Applikation kostet 899,99 Euro und bietet euch exklusive Vergünstigungen und den Zugriff auf Dienstleistungen und Services für den luxusgeplagten Alltag.

Die erste App

Gab es so nicht. Bereits am Erscheinungstag des iPhone, dem 10.07.2008, standen im Apple Store über 500 Apps zur Verfügung. Die erste öffentlich zugängliche iPhone-App eines Drittanbieters hieß MobileTerminal und war vorrangig für Entwickler interessant, denen die App eine textbasierte Programmier-Umgebung bot.


Die sinnlosesten Apps

In den Weiten der App Stores tummeln sich Unmengen von Applikationen mit geringem oder gar keinem Nutzwert. Tamago App

  • Den Downloadzahlen in Millionenhöhe zufolge scheint es eine beachtliche Gruppe von Menschen zu geben, denen es Freude bereitet, mehr oder minder sinnbefreit auf dem Smartphone herumzutippen – etwa mit der Tamago Egg App. 1.000.000-mal muss man auf ein virtuelles Ei tippen, um dieses zu zerbrechen.
  • Bereits seit Jahren beliebt sind auch sogenannten Nacktscanner-Apps, die nicht viel können, außer leichtgläubigen Teenagern Geld aus der Tasche zu leiern. 
  • Den ersten Platz auf dem Treppchen der sinnlosesten Apps belegt aber zweifelsohne die App Nothing – die kann nämlich, du habt richtig geraten, rein gar nichts. Es gibt auch eine "Donate"-Version, mit der du die Macher finanziell unterstützen könnt. Großartig.

Die beliebtesten Apps

Die Internet-Riesen führen das Ranking bei Apple und Android an. Die am häufigsten heruntergeladene App gehört zum meist genutzten sozialen Netzwerk: Facebook. Über 114 Millionen Menschen haben sich die App bis heute installiert. Die Folgeplätze teilen sich Apps aus dem Hause Google: Youtube, Google Play und die Google Suche kommen auf 80 bis 60 Millionen Downloads.


UNICUM APP

Die "beste" App aller Zeiten

Zweifelsohne die UNICUM App *hüstel*. Damit könnt du die neuesten UNICUM-Ausgaben schon vorm Erscheinen lesen, multimediale Inhalte abspielen, Links zu weiterführenden Artikeln klicken, und, und, und... 

  • Mehr Infos und die Links zum Download für eure Smartphone und Tablets gibt's auf unicum.de/unicum-app

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