Gestalte das Camping möglichst nachhaltig.
Camping kannst du auch nachhaltig gestalten. Foto: Rawpixel.com/Shutterstock
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02. Jul 2022

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Freizeit

Tipps um deinen Camping Ausflug nachhaltiger zu gestalten

1. Zielort aussuchen

Bei der Auswahl des Zielortes fängst du schon an, nachhaltigere Optionen mit nicht so nachhaltigen Optionen zu vergleichen. Wichtig ist, dass du, wenn du einen Campingplatz aufsuchen willst, dich vorher vergewisserst ob dieser Campingplatz einer der nachhaltigen Plätze oder Eco Campingplätzen ist, die großen Wert auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit legen.

Wenn Campingplätze aber nichts für dich sind und du lieber Wildcampen willst, solltest du dich vorher auch erkundigen, wo es überhaupt erlaubt ist, wild zu campen. In jedem Bundesland gelten verschiedene Regeln und Gesetze bezüglich des Wildcampens.

Es gibt viele ideale Orte, um einen schönen Campingausflug zu machen, und es werden auch immer mehr, da es in vielen Ländern Initiativen gibt, mehr Bäume zu pflanzen und somit Gebiete die es nötig haben, wieder aufzuforsten.

Also sollte es langsam nicht mehr so schwer sein, einen idealen Campingplatz zu finden der auch komplett nachhaltig ist.

2. Campingausrüstung überprüfen

Sehr wichtig ist es, nur das einzupacken, was auch notwendig ist. Ein kleines Zelt oder ein Schlafsack ist meistens schon optimal und am umweltfreundlichsten. Wenn du aber lieber mit dem Auto oder im Wohnmobil campen gehst, dann solltest du besser gut darauf achten, was du alles einpackst. Bei mehr Gepäck heißt es, mehr Gewicht und das führt zu höheren Spritverbrauch… Also nicht gerade sehr umweltschonend. Um Gewicht im Wohnmobil zu sparen, kannst du den Schmutzwassertank vor dem Aufbruch leeren.

Aber wie gesagt, ein kleines Zelt oder der Schlafsack reichen meistens schon. Und ohne Fahrzeug campen zu gehen ist auch die umweltfreundlichste Art des Campens, die es gibt.

Nimm deinen Plastikmüll wieder mit!

3. Plastik vermeiden

Plastikmüll ist einer der größten Umweltbelastungen überhaupt. Deshalb sollte man darauf achten, so wenig Plastik wie möglich mitzunehmen. Anstatt ein paar Plastikwasserflaschen, lieber Thermosflaschen oder Trinkflaschen aus nachhaltigen Materialien mitnehmen. Und falls du doch Plastikmüll produzierst, behalte ihn bei dir, bis du ihn ordnungsgemäß entsorgen kannst. Stofftaschen statt Plastiktüten sind natürlich auch eine Option, die man im Kopf behalten sollte.

4. Nachhaltig Kochen

Wenn der Hunger dann mal ruft, ist es wichtig die umweltschonende Option zum Kochen auszusuchen. Anstatt Fertigessen in Plastikverpackungen mitzunehmen, kannst du ja stattdessen dein zuvor zuhause zubereitetes Essen mitnehmen, natürlich in deinen wiederbenutzbaren Tupperware- oder Glasbehälter. Und wenn du ein Fan vom Grillen bist, nutze dein Lagerfeuer, um schön etwas darauf zu grillen, statt Braunkohle oder sonstige Grillanzünder mitzunehmen. Das Lagerfeuer sorgt dann auch sofort für ein echtes Campinggefühl. Immer nur vorher daran denken, ein windstilles und vor allem für Lagerfeuer zugelassenes Plätzchen zu suchen, da in den meisten Orten Lagerfeuerverbote gelten.

Viele Campingplätze verkaufen auch lokale Lebensmittel, die kommen dann auch gut an und sind natürlich auch sehr umweltschonend.

5. Hinterlasst euren Campingplatz sauber

Im Moment der Abreise heißt es dann, alles schön wieder so zu verlassen wie es bei der Ankunft war, oder, noch besser hinterlassen. Keinen Müll liegen lassen und vor allem das „no-trace“ Prinzip respektieren. Das heißt, die Natur respektieren so wie sie ist, und keinerlei Tieren oder Pflanzen Schaden zufügen. Um deinen Campingausflug noch nachhaltiger zu machen, kannst du auch den Müll, den du vorfindest, einfach in eine Tasche stecken und im Nachhinein richtig entsorgen. Den Müll von anderen zu entsorgen, schont auch die Umwelt.

Deinen Camping Ausflug nachhaltig zu gestalten, ist nicht schwer. Man muss nur ein bisschen vorher durchplanen. Denk daran, mit kleinen Taten kannst auch du schon dabei helfen, unseren Planeten zu retten. Und wir alle Zusammen können für eine bessere Zukunft sorgen.

 

 

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