Studenten Geld
Mehr als die Hälfte aller Studis leben unter dem Existenzminimum | Foto: Thinksotock/Bowie15
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18. Jul 2017

Nina Weidlich

Geld & Finanzen

Wo bleibt die ganze Kohle? – Dafür geben Studenten ihr Geld aus

Leben am Limit – zumindest finanziell

Das Existenzminimum ist die Summe, die zum Überleben notwendig ist. Darunter fallen Ausgaben für Essen, Klamotten, Wohnen, Verkehr, Bildung und Freizeit. Laut Bundesfinanzministerium liegt die Summe für diesen Grundbedarf im Jahr 2017 bei 735 Euro im Monat. Das Wohnungsportal www.uniplaces.de hat 1040 Studenten befragt, wie viel Geld sie monatlich zur Verfügung haben. Das Ergebnis: Die Mehrheit hat weniger auf dem Konto, als das Existenzminimum vorsieht.

Die Studenten, die überdurchschnittlich viel Geld zur Verfügung haben, kommen etwa ein Drittel (30 Prozent) aus dem Saarland. Die armen Schlucker unter den Studis wohnen hauptsächlich in Bremen (66 Prozent), Schleswig-Holstein (65 Prozent) und Thüringen (63 Prozent).

In unserer Grafik siehst du, wie die einzelnen Einkommensgruppen unter den Studenten verteilt sind:

 

 

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Studenten haben kein Luxus-Life

Saufgelage, Partys und Konzerte gehören zwar zu den favorisierten Freizeitbeschäftigungen von vielen Studenten, leisten können sich das nach Abzug der Fixkosten aber nur wenige. Die meiste Kohle geht für die Ausgaben drauf, die monatlich anfallen: Allein für die Wohnung zahlen deutsche Studierende im Schnitt zwischen 300 und 500 Euro.

Trotz chronischer Geldknappheit darf das Shoppen für viele nicht zu kurz kommen. Achtung, Klischee-Alarm: Die Mädels geben mit einem Anteil von 50 Prozent nämlich deutlich häufiger Geld fürs Einkaufen aus als die Jungs (33 Prozent).

In der Übersicht erfährst du, wofür deine Kommilitonnen Monat für Monat am häufigsten Geld ausgeben:

 

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