Nebenjob Vorstellungsgepräch Begrüßung
Auch im Nebenjob kommt es in der Regel zu einem Bewerbungsgespräch | © djile/Fotolia

Jobben

 

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12. Feb 2018

Jobben

Mit diesen Dingen bringst du dich garantiert um jeden Nebenjob

Einmal Soft Skills, bitte!

Selbstverständlich sind die meisten von den studentischen Nebentätigkeiten Aushilfsjobs, sodass allzu große Anforderungen gar nicht gestellt werden. Nichtsdestotrotz sind viele Studis neu in der Arbeitswelt, und ein gewisses Maß an Soft Skills wird vorausgesetzt. Die meisten von uns haben die – aber scheinbar nicht alle. Stellen wir uns doch einfach mal vor, was man tun müsste, um im Nebenjob so richtig zu scheitern. Wir haben die Antworten auf diese Frage und passend dazu auch noch die typischen Nebenjobs von Studierenden!

Versagen vor Vertragsunterzeichnung

Leider gibt es immer wieder Beispiele dafür, wie Bewerberinnen und Bewerber sich den Erfolg im Nebenjob bereits vor der Vertragsunterzeichnung verbauen. Die Gründe sind überwiegend in dem Verhalten dieser Leute begründet und entsprechend einfach abzustellen. Ohne Selbstreflexion wird dies allerdings natürlich nicht möglich sein. Das konstruktive Nachdenken über sich selbst ist schließlich absolut grundlegend für das Fortkommen im Leben.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass das Abschicken von Bewerbungen hier schon der erste Schritt ist. Ähnlich wie in der Kommunikation mit Professorinnen und Professoren versteckt sich der Fehlschlag hier bereits in den Formalia. Eine unangemessene Ansprache kann etwa die Jobchancen schon auf null reduzieren. Gleiches gilt für zu wenig oder ganz fehlende Eigenmotivation. Standardgetöse wollen Arbeitgeber schlichtweg selbst bei Nebenjobs nicht mehr hören. Stattdessen sollten Bewerberinnen und Bewerber sich gut überlegen, wie sie den angestrebten Job nach Möglichkeit mit sich selbst verbinden können.

Gut ist es immer, eine persönliche Beziehung zum angestrebten Job vorweisen zu können beziehungsweise die eigene Präferenz – gerade bei Supermarktketten ist dies ein willkommenes Argument. Hinzu kommt, dass man die wichtigsten außerfachlichen Qualifikationen, über die man verfügt, in den Fokus stellt. Dazu ist es vorher nötig, eine umfangreiche Selbstanalyse zu betreiben, wo Stärken und Schwächen liegen – schließlich werden diese oft spätestens im Vorstellungsgespräch abgefragt, wenn sie nicht schon für Anschreiben und Lebenslauf verlangt werden!

Passende Kleidung im Vorstellungsgespräch

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest du formal gekleidet kommen und nicht darauf bestehen, die eigenen modischen Vorstellungen umzusetzen. Damit du das perfekte Bewerbungsoutfit für dein Bewerbungsgesprächt findest, solltest du einige Dinge beachten um positiv zu punkten. Zu viel Make-Up ist dabei genauso ein Faux-Pas wie die peinliche Krawatte mit dem Hundemuster drauf. Folgst du diesem Muster, kommst du definitiv seriös rüber und brauchst keine Angst zu haben, nicht für voll genommen werden. 

Verhalten im Vorstellungsgespräch

Wer allerdings für voll genommen werden möchte, muss auf jeden Fall nicht nur gut gekleidet sein, sondern auch mit einem seriösen Auftritt glänzen. Das bedeutet, auf gar keinen Fall übertrieben locker und jovial aufzutreten oder übertrieben Witze machen zu wollen, um die angespannte Situation, die nun einmal im Bewerbungsgespräch herrscht, aufzulockern. Stattdessen sollten Anfängerinnen und Anfänger die Situation einfach als das akzeptieren, was sie ist: Nämlich angespannt und nicht immer angenehm.

Nebenjob Gastronomie

Jobben in der Gastronomie – und wie es fehlschlägt

Sind Bewerbung und Vorstellungsgespräch erfolgreich gewesen, finden viele Studierende zum Beispiel in der Gastronomie einen Nebejob. Doch auch dort sind längst nicht alle Leute erfolgreich. Dabei gibt es eine Reihe von Voraussetzungen, die auf jeden Fall nötig sind, um in der Gastronomie glücklich und zufrieden ein bisschen Geld zusätzlich verdienen zu können. Zunächst mal ist eine gewisse Kopfrechenfähigkeit gefragt. Natürlich gibt es viele Gastronomen, die auf eine digitale Abrechnungsmethode setzen – aber das sind längst nicht alle. Spätestens, wenn eine Gruppe von Gästen manches getrennt und anderes gemeinsam bezahlen möchte, können Schwierigkeiten auftreten.

Die nächste Frage für Anfänger: Bin ich überhaupt willens und in der Lage, mich mit den nicht immer freundlichen Gästen auseinanderzusetzen? Bin ich im Stande, selbst immer freundlich zu bleiben? Schließlich erwarten wir selbst als Gäste in Restaurants und Bars auch stets, dass wir mit einer gewissen Höflichkeit bedient werden. Nicht immer ist es allerdings angenehm, Gäste mit einem sehr kurzen Geduldsfaden und dafür extrem überzogenen Erwartungen zu bedienen. In dieser Situation muss man in der Gastronomie freundlich bleiben – eine Herausforderung! Ein gewisses Geschick gehört gerade in höherklassigen Restaurants selbstverständlich auch dazu – viel Kleckern ist da nicht drin.

Aufmerksamkeit ist indes in jeder Art von Gaststätte gefragt. Ein No Go ist es daher, untätig in der Ecke zu stehen und die Facebook-Wall auf dem Smartphone zu durchforsten. Schließlich gibt es immer etwas zu tun, also Augen auf! Natürlich gibt es für die Gastronomie ein paar gute Einsteigertipps, die zu beherzigen sind. Dann fällt die Arbeit auch leichter – genau wie der Kontakt mit Kundinnen und Kunden!

Im Callcenter – bloß keine Unwissenheit!

Ziemlich häufig finden sich Studierende nach der Jobsuche im Callcenter wieder. Warum auch nicht? Telefonieren kann ja an sich jeder Mensch, oder? Das scheinen viele auch zu denken, wenn sie sich beim Callcenter bewerben und häufig im Telefonsupport von Unternehmen landen. Dumm nur: Ein bisschen telefonieren zu können, reicht beim besten Willen nicht aus. Stattdessen sind auch hier diverse Sozialkompetenzen gefragt, so etwa die Fähigkeit, wirklich gut zuzuhören und auf diese Weise genau nachzuempfinden, welches Problem die Anruferinnen und Anrufer eigentlich haben.

Ist das Problem erst einmal analysiert, ist es damit noch nicht getan. Stattdessen ist es nötig, bei den Schulungen für das Callcenter aufmerksam zu lernen und auf diese Art und Weise den Kundinnen und Kunden eine wirklich gute Beratung abliefern zu können. Nur so können beide Seiten zur Zufriedenheit bedient werden: Man selbst, weil die Arbeit gut gemacht werden kann und die Anruferinnen du Anrufer, weil ihre Probleme gelöst werden. Deshalb ist es wichtig, nie zu plaudern. Leider gilt in den Callcentern das gleiche Gesetz wie in der Wirtschaft auch sonst: Zeit ist Geld. Entsprechend gilt es hier, auch aus Respekt dem Kunden gegenüber, fokussiert und auf das Thema konzentriert zu antworten und nur Fragen zu stellen, die diesem Ziel dienen.

Nachhilfe – längst kein Job für alle Studis

Gutes Honorar, frei regelbare Arbeitsstunden, klare Anforderungen: Nachhilfe zu geben klingt für viele Studierende nach leicht verdientem Geld. Das kann ein ziemlicher Irrtum sein. Denn anders als bei den bisherigen Jobs ist hier nicht nur eine gewisse Sozialkompetenz von Nöten, sondern auch ein gewisses pädagogisches Know-How. Da kein Schüler wie der andere ist, gibt es auch hier kein pauschal erfolgreiches Rezept. Deshalb ist es so wichtig, den Stoff perfekt zu beherrschen und sich dann ganz auf die Wissensvermittlung konzentrieren zu können. Sobald die Problembereiche beim Schützling klar sind, gilt es, sich perfekt auf den Nachhilfeunterricht vorzubereiten.

Leider beherzigen viele Nachhilfelehrerinnen und -lehrer diesen Rat überhaupt nicht und gehen mit ähnlich wenig Wissen in die vereinbarten Termine wie ihre Schutzbefohlenen. Hinzu kommt oft noch, dass Terminabsprachen nicht eingehalten werden oder es für die Eltern kaum möglich ist, eine Nachhilfe zu organisieren. Das kann schnell dazu führen, dass die Eltern keine Lust mehr haben, ohne Gewinn für ihre Kinder Nachhilfe zu bezahlen – was wiederum für die Studierenden das Job-Ende bedeutet.

Fazit

Alles in allem gibt es eine ganze Menge von Aspekten, die an Nebenjobs oft und gern vernachlässigt werden. Auch Jobs auf 450 Euro-Basis sind keine Selbstläufer und wollen mit dem entsprechenden Respekt behandelt werden. Wer sich als Studierender einen solchen Job sucht, sollte sich also ernsthaft darauf einlassen und ihn nach bestem Wissen und Gewissen ausüben. Selbstverständlich gibt es auch Voraussetzungen, die die jeweiligen Jobs so mit sich bringen – hier gilt es, clever auszuwählen und nach den eigenen Fertigkeiten und Talenten zu gehen! 

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