Händeschütteln zwischen Chef und Angestellter
Bringst du frischen Wind in die Digitalisierung deines Unternehmens? Foto: Andrea Piacquadio/pexels
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27. Jul 2020

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Studium Digital

Digitalisierung der Arbeitswelt

Bist Du auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet?

Der Wandel der Arbeitswelt

Die Berufs- und Arbeitswelt befand sich schon immer im Wandel. Doch nie waren die Veränderungen so drastisch und vollzogen sich in so kurzen Zeiträumen wie im Zeitalter der Digitalisierung. Dabei ist die technische Komponente dieser Entwicklung nur eine Seite der Medaille. Hinzu kommt die Wertigkeit des eigenen Wissens. Bei älteren Generationen war es noch so, dass ihr Wissen auch noch in 50 oder 60 Jahren Gültigkeit hatte oder zumindest noch für 20 Jahre stimmte. Die heutige Halbwertzeit von Kompetenz und Wissen verkürzt sich dramatisch.

Unternehmen werden immer mehr gezwungen sich in einem rasanten Tempo den neuen Technologien und Prozessen anzupassen und darauf mit ständigen Umstrukturierungen, neuen Arbeitsformen und Geschäftsmodellen zu reagieren. Und wer da nicht mithalten kann, bleibt schnell auf der Strecke liegen – ein zuverlässiger Partner fürs IT-Servicemanagement wird nötig. Denn wenn es früher nur um den Arbeitsschutz ging, geht es heute vor allem um Datensicherheit und die Fähigkeit, entsprechende Internet-Technologien anwenden zu können. Das bedeutet ständiges Anpassen und Lernen.

In allen Industriebereichen haben sich die Innovationszyklen verkürzt und so sind zum Beispiel Unternehmen, die in der Mobilfunk- oder auch Fototechnik-Branche noch vor 10 bis 15 Jahren führend waren, heute vom Markt verschwunden. Und dass nur, weil sie eventuell einen wichtigen Trend verpasst haben oder einmal falsch abgebogen sind.

So lautet die Frage: Über welche Eigenschaften solltest Du als Studierender verfügen, um die Digitalisierung in der Arbeitswelt voranzutreiben und die Zukunft der Arbeit mitzugestalten? Sich dagegen wehren bringt nichts. Das haben Unternehmen in der Vergangenheit versucht und sind damit untergegangen.

Besitzen Studierende von heute die wichtigen Eigenschaften für die Arbeitswelt von morgen?

Die eigene Sichtweise auf die Dinge scheint eine der wichtigsten Kompetenzen zu sein, welche zum beruflichen Überleben und Vorankommen in der neuen Arbeitswelt beträgt.

Wo die einen nur Unberechenbarkeit, Komplexität, Unsicherheit und Vieldeutigkeit erleben, sehen die anderen Unabhängigkeit, Klarheit, Beweglichkeit und Flexibilität.

Welche Skills sind noch bei den zukünftigen klugen Köpfen unseres Landes gefragt?

Kreativität und Offenheit sind wichtig bei der Digitalisierung

Coaching ist die zukünftige Führung

Besonders Führungskräfte müssen in der Lage sein, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Um Mitarbeiter anzuleiten, sind keine klaren Anweisungen mehr gefragt, sondern das Coaching ist der Top-Skill der Zeit. Es gilt, Mitarbeiter mit einzubinden, sie zu motivieren und ihre Kreativität zu fördern, damit sie sich ausprobieren und ihre Ideen formulieren können.

Kooperation statt Hierarchie

Die Hierarchie gehört der Vergangenheit an und hat Kooperationen Platz gemacht, die es von jedem Einzelnen verlangen, Verantwortung zu übernehmen und den Job nicht nur als Beruf, sondern als Berufung wahrzunehmen. Die Digitalisierung der Arbeit wird nicht kritisch beäugt, sondern von allen Mitarbeitern gelebt und getragen und als individueller Prozess gesehen. Nur so werden erfolgreich ständig neue Geschäftsmodelle konzipiert und umgesetzt.

Digitalisierung der Kommunikation

Wie wir untereinander kommunizieren, hat sich ebenfalls drastisch verändert. Die Anpassung gehört hier mit zu den wichtigsten Skills und bestimmt das Miteinander im Unternehmen genauso wie die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Entsprechende Technologien selbstverständlich nutzen und einbinden zu können, sind unverzichtbare Eigenschaften.

Keine Angst vor nutzerorientierten Technologien zu haben und offen zu sein für ständig wechselnden Möglichkeiten – das macht den erfolgreichen Mitarbeiter in der digitalen Arbeitswelt aus. Wissen muss nicht nur angeeignet und konserviert werden, um abrufbar zu sein, sondern der Mitarbeiter muss dieses in einem nicht zu unterschätzenden Tempo ständig weiterentwickeln, anpassen, ergänzen und erneuern.

Die Pandemie als wegweisende Chance sehen?

Wie wäre es, wenn man die Corona-Pandemie nicht nur als Fluch, sondern auch als Chance für die neue Generation der Arbeitswelt betrachtet? Es hat sich doch gezeigt, dass nicht alle verharren und sich nach dem „Gewohnten“ zurücksehnen, sondern die Zeichen der Zeit erkennen und die Dinge anpacken, kreativ werden und neue Arbeitsmodelle entwickeln. Genau darauf kommt es an.

 

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