Als Studi einen ausgeglichenen Alltag zu haben, ist nicht leicht.
Mit diesen Tipps meisterst du Lernen, Freizeit und Job. Foto: Liubov Levytska/Adobe Stock
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01. Nov 2020

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Freizeit

Ausgewogenes Studentenleben

So bekommst du Lernen, Freizeit und Jobben unter einen Hut

Wie kannst du das Lernpensum schaffen?

Referate halten, Hausarbeiten schreiben, sich auf die Prüfungen vorbereiten – da wird das Lern- und Arbeitspensum im Semester schnell zur Herausforderung. Was kannst du tun, um alles rechtzeitig fertig zu bekommen und ausreichend für die Prüfungen zu lernen?

Konzentriert arbeiten

Um konzentriert und produktiv zu sein, brauchst du eine gute Arbeitsatmosphäre. Mit den richtigen Tipps an der Hand ist das gar nicht so schwierig: Suche dir einen Platz, an dem du ungestört arbeiten kannst. Statte diesen Platz mit allen Geräten und Materialien aus, die du zum Arbeiten benötigst.

Vermeide mögliche Ablenkungen wie Smartphone, E-Mails oder YouTube-Videos und bitte auch deine Mitbewohner darum, dich während der Lern- und Arbeitszeit nicht zu stören. Sollte es aus bestimmten Gründen nicht möglich sein, in der Wohnung zu arbeiten, ist die Uni-Bibliothek eine gute Alternative.

Effizienz statt Prokrastination

Viele Studis werden spätestens nach dem ersten Semester wahre Meister der Prokrastination. Dieses Aufschiebeverhalten ist aber so gar nicht förderlich, um Aufgaben rechtzeitig zu erledigen und deinen Verpflichtungen im Uni-Alltag nachzukommen.

Die richtige Lernmethode finden

Erfolgreiches Lernen ist eine Frage der Herangehensweise. Deswegen solltest du am besten schon im ersten Semester verschiedene Lernmethoden ausprobieren und herausfinden, mit welcher du dir den Stoff am besten merken kannst.

Eine Lösung kann die Pomodoro-Technik sein. Dadurch lernst du, dich auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren und sie innerhalb einer bestimmten Zeit zu erledigen. Das Einzige was du dafür benötigst, ist ein Timer und ein bisschen Selbstbeherrschung.

Für viele Studis sind die guten alten Karteikarten die favorisierte Lernmethode. Andere kommen mit Mindmaps oder Flussdiagrammen besser zurecht. Wieder andere lernen am besten, wenn sie sich Podcasts zum Thema anhören oder anderen den Lernstoff erklären, zum Beispiel in einer Lerngruppe.

Eine weitere Option ist PQ4R-Methode. Sie hilft dir dabei, Textinhalte einfacher zu verstehen und zu erarbeiten. Folge dafür diesen sechs Schritten:

  • Preview: Verschaffe dir einen groben Überblick: Was ist das Hauptthema und welche Textabschnitte gehören zusammen?
  • Questions: Notiere Fragen, die dir beim ersten groben Lesen in den Sinn kommen.
  • Read: Versuche die Fragen beim sorgfältigen Lesen zu beantworten. Falls dir dabei neue Fragen einfallen, schreibst du auch diese auf und beantwortest sie im Anschluss.
  • Reflect: Lass dir das Gelesene nochmal durch den Kopf gehen. Findest du Beispiele, die die neuen Informationen veranschaulichen? Kannst du das Neue mit bereits vorhandenem Vorwissen untermauern?
  • Recite: Lege die Fachliteratur beiseite und gib den Inhalt in eigenen Worten wieder. Versuche, deine vorher formulierten Fragen zu beantworten. Gelingt das nicht, lies dir den Abschnitt noch einmal durch. So gehst du für jeden Abschnitt vor.
  • Review: Ruf dir die wichtigsten Punkte des gesamten Textes in Erinnerung. Gib den Inhalt wieder und beantworte deine Fragen. Wenn du dir alle relevanten Fakten ins Gedächtnis rufen kannst, hast du es geschafft.

Bereite deine Seminare gut vor und nach.

Vor- und Nachbereitung

Für die Prüfung lernen beginnt nicht erst am Semesterende, sondern bestenfalls schon während der Veranstaltung. Durch aktives Zuhören kannst du dir die Inhalte besser merken und dir damit hinterher viel Lernaufwand sparen.

Die Vorbereitung

Trotzdem kannst du dir durch Zuhören allein unmöglich alles behalten. Mitschriften anzufertigen, ist daher oberste Studentenpflicht. Aber oft entsteht dabei eine unstrukturierte Zettelsammlung, mit der du in der Lernphase kaum etwas anfangen kannst.

Eine Möglichkeit, um das Chaos in den Griff zu kriegen, ist die sogenannte Cornell-Methode. Sie dient in erster Linie dazu, die gehörten Inhalte so zu notieren, dass du sie gleichzeitig wiederholen und sie dir besser merken kannst. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass du das Gehörte nicht wortwörtlich aufschreibst, sondern in deinen eigenen Worten. Das regt dazu an, mitzudenken und die wichtigsten Informationen herauszufiltern.

Die Nachbereitung

Zugegeben, nach einem langen Uni-Tag sinkt die Motivation, sich noch weiter mit dem Studium zu beschäftigen, gegen Null. Allerdings kann dich eine gründliche Nachbereitung vor einem Büffel-Marathon kurz vor der Prüfung bewahren. 

  • Geh deine Mitschriften durch. Damit wiederholst du automatisch die Inhalte und kannst überprüfen, ob du alles verstanden hast.
  • Falls es noch Fragen gibt, solltest du dir in Lehrbüchern und anderen brauchbaren Quellen die erforderlichen Informationen zusammensuchen.
  • Oder du setzt dich mit Kommiliton*innen zusammen und ihr erklärt euch den Lernstoff gegenseitig.
  • Du kannst auch die Sprechstunden deiner Dozent*innen in Anspruch nehmen und deine Fragen klären.

Welche Lösungsvariante für dich auch am besten funktioniert – es kommt bei der Nachbereitung darauf an, dass du Verständnisprobleme so früh wie möglich löst. Denn je mehr Lernstoff dazu kommt und je stärker die Inhalte aufeinander aufbauen, desto schwieriger wird es für dich in der Lernphase.

Zeit- und Lernpläne erstellen

Ob Hausarbeit schreiben oder für eine Klausur pauken – der entscheidende Faktor dabei ist immer die Zeit. Damit die dir nicht vorzeitig davonläuft, ist ein Zeit- beziehungsweise Lernplan sinnvoll.

Zeitplan für Haus- und Abschlussarbeiten

Halte in einem Wochenplan schriftlich fest, an wie vielen Tagen du wie viele Stunden in deine Arbeit investieren kannst und welchen Teil du innerhalb einer Woche fertigstellen möchtest. Rechne dabei auch die Literaturbeschaffung und -sichtung ein. Gerade bei Fernleihen kann es etwas dauern, bis sie verfügbar sind. Außerdem solltest du die Zeit für deine Korrekturleser und den Druck großzügig planen, um Stress kurz vor der Abgabe zu vermeiden.

Lernplan für Prüfungen

Erstelle dir auch hier einen Wochenplan mit Angaben darüber, welches Lernpensum für dich an den einzelnen Tagen möglich ist. Verschaffe dir einen Überblick darüber, was du für die Prüfung(en) alles lernen musst und verteile die einzelnen Themen auf die Lerntage.

Wichtiger Hinweis: Passe deine Schreib- und Lernzeiten deiner biologischen Uhr an. Warst du schon immer ein Nachtmensch, dann bleibe dabei, hauptsächlich nachts zu lernen oder zu schreiben. Wenn für dich die Morgenstunden die produktivste Zeit sind, solltest du dann auch den Großteil deines geplanten Pensums angehen.

Rechtzeitig anfangen

Ein wesentlicher Punkt, der für alle Prüfungen, Abgaben und Referate gilt: Fang rechtzeitig an, damit du nicht in Stress und Zeitnot gerätst und am Ende doch wieder eine Nachtschicht einlegen musst.

Bereite deine Mitschriften schon während des Semesters so auf, dass du dich nicht erst in der Lernphase darum kümmern musst, Karteikarten zu beschreiben oder anderes Lernmaterial zu erstellen, ehe du loslegen kannst.

Kümmere dich früh genug um Themenabsprachen und besorge dir frühzeitig die notwendige Literatur für Prüfungen, Referate und Hausarbeiten. Ansonsten kann es sein, dass dir andere zuvorkommen und die besten Themen bereits vergeben oder die Bücher ausgeliehen sind.

Wie strukturierst du deinen Tag am besten?

Eine gute Tagesstruktur ist der Schlüssel, mit dem du deine Zeit besser nutzen und dadurch mehr erledigen kannst, möglichst wenig Zeit verschwendest und dich trotzdem ausreichend erholst. Somit schaffst du die richtige Balance zwischen Arbeiten und Freizeit genießen.

Erstelle deinen eigenen Tagesrhythmus

Solange du zuhause wohnst, gehören klare Regeln und ein geordneter Tagesablauf zu deinem Alltag. Das kommt mit Beginn eines Studiums erstmal komplett durcheinander. Das ist absolut normal, schließlich musst du erst einmal in deinem neuen Lebensabschnitt ankommen.

Achte aber darauf, dir so bald wie möglich deine eigenen Regeln für deinen Tagesablauf zusammenzustellen. Damit bekommt dein Alltag wieder eine gute Struktur und einen mehr oder weniger festgelegten Rhythmus. Das hilft dir dabei, dich insgesamt besser zu organisieren.

Dadurch bist du produktiver und nutzt deine Zeit besser. Beispielsweise ist es sinnvoll, feste Essens- und Schlafzeiten einzuplanen oder dir selbst täglich eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft zu verordnen. Was du dir auf den Plan schreibst, bleibt dir überlassen. Es kommt allein darauf an, dass dein Leben nicht im Chaos versinkt und du für dich einen guten Weg findest, um deinen Tag zu strukturieren.

Bringe dich in den Pausen auf andere Gedanken.

Plane bewusst Pausen und Zeit für Erholung ein

Egal, wie stressig es zurzeit ist: Wenn du deine Aufgaben schaffen willst, musst du regelmäßig Pausen machen. Das mag im ersten Moment kontraproduktiv klingen. Die Tage sind ohnehin schon kurz genug, warum also auch noch so viel Zeit mit Pausen verschwenden? Ganz einfach, weil sich dein Körper regelmäßig erholen muss. Gönnst du dir über einen längeren Zeitraum zu wenig Pausen oder Schlaf, hat das folgende Auswirkungen:

  • Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit leiden darunter, sodass du die vermeintlich zusätzliche Zeit nicht wirklich nutzen kannst.
  • Dein Körper hat keine Zeit, um deine Stresshormone abzubauen, sodass du dich selbst einem dauerhaft hohen Stresslevel aussetzt.
  • Dein Körper reagiert auf fehlende Erholung mit Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafproblemen, Verspannungen und leichter Reizbarkeit.

Wie kannst du nebenbei genug Geld verdienen?

Für Studierende ist es nicht immer leicht, den Spagat zwischen Unistress und chronischer Geldnot zu meistern. Wir sagen dir, wie du es schaffst, neben deinem Studium arbeiten zu gehen und dir deinen Lebensunterhalt zu finanzieren und trotzdem ausreichend Zeit für Lernen und Freizeit übrig zu haben.

Welche Jobs kommen infrage?

Geld verdienen ist für viele Studis ein wichtiger Punkt. Schließlich müssen Miete, Semesterbeitrag, Verpflegung und einige andere Posten gezahlt werden. Gleichzeitig darf der Nebenjob nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Jobwahl entscheidet darüber, ob du gleichzeitig genug Geld hast und dein Unipensum schaffst oder nur eins davon der Fall ist.

Deswegen solltest du einen Nebenjob suchen, der dir einerseits gutes Geld einbringt, der aber andererseits möglichst wenig zeitintensiv oder zumindest gut planbar ist. Mit folgenden Nebenjobs kann das gut gelingen:

  • Babysitting,
  • Nachhilfe,
  • ein Job als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft sowie
  • ein Aushilfsjob in den Semesterferien.

Suche dir einen leicht planbaren Nebenjob.

Wie viel dürfen Studierende verdienen?

Für Studierende sollte das Studium an erster Stelle stehen. Deswegen darfst du pro Woche nicht mehr als 20 Stunden arbeiten. Aber wie viel darfst du verdienen?

Minijob

Wenn du maximal 450 Euro im Monat verdienst, bezahlst du keine Steuern und keine Sozialabgaben. Wichtiger: Die 450-Euro-Grenze gilt inklusive Weihnachts-, Urlaubsgeld und anderen gezahlten Zusatzleistungen. Wenn du diese Grenze überschreitest, musst du dich selbst krankenversichern und kannst nicht mehr bei deinen Eltern familienversichert sein. Außerdem bist du dann rentenversicherungspflichtig und musst Steuern bezahlen. Solange du aber weniger als 9.408 Euro im Jahr (Stand 2020) verdienst, bekommst du die Steuern über eine Steuererklärung wieder zurück.

Midi-Jobs

Wenn du mehr als 450 Euro im Monat verdienen möchtest, ist ein Midi-Job für dich interessant. Das ist eine Zwischenform von Mini-Job und einem voll sozialversicherungspflichtigen Job. Der mögliche Verdienst liegt zwischen 450,01 und 850 Euro monatlich. Im Gegensatz zum 450-Euro-Job bist du im Midi-Job voll sozialversichert und hast im Krankheitsfall Anspruch auf Krankengeld. Außerdem bist du von den Beiträgen zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung befreit, solange du nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeitest.

Arbeiten in den Semesterferien

In den Semesterferien gilt deine Arbeit als zeitlich befristet und ist somit für dich grundsätzlich nicht sozialversicherungspflichtig. Solltest du allerdings im Jahr mehr als zwei Monate und 50 Arbeitstage arbeiten, musst du die Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Eine Abgabe von Steuern an das Finanzamt entfällt, solange du weniger als 450 Euro im Monat ausbezahlt bekommst. Wenn du mehr verdienst, aber jährlich nicht über 9.408 Euro kommst, kannst du dir sämtliche gezahlte Steuern über die Steuererklärung zurückholen.

BAföG und Praktika

Damit dein BAföG nicht gekürzt wird, darfst du nicht mehr als 5.400 Euro im Bewilligungszeitraum verdienen. Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich in der Regel über zwölf Monate, sodass du dich hier wieder am 450-Euro-Verdienst pro Monat orientieren kannst.

Sind Pflichtpraktika in deinem Studiengang vorgesehen, ist dein ausgezahltes Geld komplett steuerfrei. Anders sieht es bei einem freiwilligen Praktikum aus: Hier wird dein Praktikum wie ein normaler Werksstudentenjob behandelt.

Wie kannst du trotz Stress richtig abschalten?

Als Studi fällt es schwer, dass nach der letzten Veranstaltung des Tages auch im Kopf Schluss mit Uni ist. Da ist es nicht gerade hilfreich, dass dein WG-Zimmer gleichzeitig als Arbeitszimmer herhalten muss.

Noch dazu verbringst du den Tag hauptsächlich mit Kommiliton*innen, die zum Teil dasselbe studieren wie du. Was ihr auch zusammen unternehmt, irgendwann kommt ihr doch wieder auf das Studium zu sprechen. Dadurch ist das Thema Uni in deinem Alltag dauer-präsent.

Das macht es nicht leicht, richtig abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Doch genau das ist wichtig, um stressige Phasen zu meistern und leistungsfähig zu bleiben. Wie also kannst du Uni und Freizeit besser trennen?

Entspanne dich weit abseits der Uni.

Mach Dinge, die nichts mit der Uni zu tun haben

Beschäftige dich regelmäßig mit Dingen, die überhaupt nichts mit der Uni zu tun haben. Das gilt auch für Unternehmungen mit deinen Kommiliton*innen. Sucht euch ein gemeinsames Hobby oder fahrt zusammen weg. Oder ihr nehmt an einem Kurs teil, zum Beispiel ein Schauspiel- oder Malkurs. Auch ein Theaterabend, der Besuch einer Kunstausstellung oder andere kulturelle Aktivitäten katapultieren dich für kurze Zeit in eine andere Welt. Wichtig ist, dass ihr auf andere Gedanken kommt.

Erklär das Studium zum Tabu-Thema

Wenn du mit deinen Kommiliton*innen unterwegs bist, solltet ihr euch darauf einigen, dass ihr euch nicht über das Studium unterhaltet. Alles, was mit der Uni zu tun hat, wird zum Tabu-Thema erklärt.

Mach Entspannungsübungen

Entspannungsübungen reichen von Meditation, über Yoga bis hin zu Atemübungen oder autogenem Training – welche Form der Entspannung dir am besten hilft, musst du selbst herausfinden. Es bieten sich jedoch genug Möglichkeiten, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.

Treibe Sport

Zugegeben, Sport ist nicht jedermanns Sache. Selbst bei denjenigen, die in der Schule sportlich waren, ist es spätestens nach zwei Semestern mit der Fitness vorbei. Dabei hält Bewegung nicht nur fit, sondern sorgt auch dafür, dass dein Kopf wach und leistungsfähig bleibt. Beim Sport lässt du die Energie frei, die sich durch stundenlanges Sitzen in der Vorlesung aufgestaut hat.

Außerdem baust du beim Sport Stress ab und fühlst dich danach wieder wohl und entspannt. Manche Sportarten sind besonders gut geeignet, um dich zwischendurch so richtig auszupowern und Frust abzubauen. Nach tage- und nächtelangem Durchpauken am Schreibtisch wirkt das wie eine Frischzellenkur. Am besten sportelst du draußen – die frische Luft tut dir gut und die Sonne wirkt sich positiv auf deine Stimmung aus.

Das Gute für dich als Studi: An vielen Hochschulen gibt es ein umfangreiches Sportangebot, sodass du an vielen Kurse sehr günstig oder gar kostenlos teilnehmen kannst. Damit sparst du teure Mitgliedsgebühren fürs Fitnessstudio. Sind eine besondere Ausrüstung oder spezielle Geräte notwendig, kann dies auch meist ausgeliehen oder mitbenutzt werden. 

Welche Ziele willst du erreichen?

Um deine Zeit besser zu strukturieren und zu planen, ist es sinnvoll, zu Beginn des Semesters Ziele festzulegen, auf die du dich konzentrieren möchtest. Diese Ziele haben aber nicht zwangsläufig nur mit der Uni zu tun, sondern können auch dein Privatleben betreffen.

Frage dich rechtzeitig, welche Ziele du nächstes Semester erreichen willst.

Worauf soll der Fokus liegen?

Nutze die Semesterferien, um dir deine konkreten Ziele für die kommenden Monate zu überlegen. Das kann ein bestimmter Notendurchschnitt sein, den du erreichen möchtest. Vielleicht wünschst du dir einen Nebenjob, bei dem du gutes Geld verdienst und damit deine Finanzlage entspannen kannst.

Oder du möchtest dich mehr auf Dinge konzentrieren, die für deine Wunschkarriere nützlich sind:

  • Thematische Schwerpunkte, die du mit der Wahl deiner Module setzt,
  • an einem Sprachkurs teilnehmen,
  • ein Praktikum machen oder
  • ein Auslandssemester absolvieren.

Genauso kann es ein Ziel sein, deine Kommiliton*innen besser kennen zu lernen, dich gesünder zu ernähren oder mehr auf deine Erholung zu achten. Du kannst hierbei richtig kreativ werden. Wichtig ist nur, dass deine Ziele realistisch und gut umsetzbar sind.

Was muss man tun, um das Ziel zu erreichen?

Wenn deine Ziele für das kommende Semester feststehen, geht es als nächstes darum zu überlegen, wie du sie erreichen kannst. Welche Schritte musst du dafür gehen?

Wenn du einen Sprachkurs machen möchtest, musst du die Anmeldefristen beachten und damit rechnen, dass du auch zuhause Zeit dafür aufwenden musst. Zum Beispiel, weil du einen kurzen Vortrag vorbereiten oder Aufgaben bearbeiten musst.

Möchtest du deinen Notendurchschnitt verbessern, solltest du

  • an deinem Lernverhalten und an deinen Lernmethoden arbeiten,
  • dich einer Lerngruppe anschließen, gegebenenfalls selbst eine gründen
  • und/oder an einem Tutorium teilnehmen.

Generell ist bei vielen Zielen frühzeitige Planung angesagt. Vor allem was Auslandssemester, Praktikumsplätze und zum Teil auch Nebenjobs angeht, musst du dich rechtzeitig bewerben und um wichtige Kontakte bemühen, die dich deinem Ziel näherbringen.

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