Bildquelle: Darauf musst du achten!

Elena Weber - 10.01.2023

Bildquelle Quellenangabe

Auch bei Bildern solltest du immer die richtige Quellenangabe machen. | Foto: Gaudlab / Getty Images

Bildquellen in deiner wissenschaftlichen Arbeit angeben

Wenn du in deiner Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit ein Bild nutzen möchtest, solltest du die Quelle angeben, aus der du das Bild entnommen hast. Genau wie bei einem fremden Text ist es nämlich wichtig, das Bild mit der richtigen Quellenangabe zu kennzeichnen. Die Bildquelle gibt an, wer der Eigentümer oder die Eigentümerin des Bildes ist. Darüber hinaus verdeutlicht sie, woher du das Bild entnommen hast. Deswegen musst du auch Bildquellen richtig zitieren.

Bilder für deine wissenschaftliche Arbeit kannst du in verschiedenen Quellen finden. Das kann eine Internetquelle oder ein wissenschaftlicher Artikel sein. Bilder kannst du aber auch von lizenzfreien Bildplattformen nutzen. Wir zeigen dir, wie du Bildquellen in deiner Arbeit richtig angibst, wie sie aufgebaut sind und worauf du achten musst.

Inhalt

Definition: Das ist eine Bildquelle

Die Wissenschaft arbeitet nicht nur mit Texten oder Gegenständen, sondern auch mit Bildern. Ziehst du in deiner Hausarbeit also Bilder als Quellen heran, nutzt du sogenannte Bildquellen. Das können sämtliche bemalte, gezeichnet oder bedruckte Flächen sein, wie Buchillustrationen, Gemälde, Cartoons, Tafelbilder, Holzschnitte oder Malereien auf Glas oder Keramik.

So sieht eine Bildquelle aus

Abbildungen, wie Bilder, Grafiken, Fotos oder Diagramme, kommen nicht in das Literaturverzeichnis deiner wissenschaftlichen Arbeit, sondern in das Abbildungsverzeichnis. Das Abbildungsverzeichnis findet sich nicht im hinteren Teil der Arbeit, sondern vorne hinter dem Inhaltsverzeichnis. Es dient dazu, deine Bilder geordnet und mit Überschriften wiederzufinden.

  • Wenn du ein Bild in deine wissenschaftliche Arbeit einfügst, nummerierst du es und gibst dem Bild einen Titel. Dann folgt in Klammern die vollständige Quellenangabe.

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2. Das Abbildungsverzeichnis

Das Abbildungsverzeichnis steht in der Regel hinter dem Inhaltsverzeichnis und vor der Einleitung deiner Arbeit. Dort findest du deine Bilder mit der Nummerierung und der Überschrift geordnet wieder. Auch dein /-e Korrektor /-in hat so die Möglichkeit, ein Bild in deiner Arbeit genau wiederzufinden, ohne es im Text suchen zu müssen. Mit Word kannst du dir ein automatisches Abbildungsverzeichnis erstellen.

Im Abbildungsverzeichnis brauchst du keine weiteren Quellenangaben zu machen. 

Schritt 1: Beschriftung einfügen

Um eine Beschriftung unter deinem Bild einzufügen, machst du einen Rechtsklick auf das Bild. Dann wählst du "Beschriftung einfügen" und ein Fenster öffnet sich. Jetzt kannst du das Bild benennen. Wenn du auf "OK" klickst, wird die Beschriftung unter dein Bild eingefügt.

Schritt 2: Abbildungsverzeichnis einfügen

Nachdem du deine Bildunterschriften eingefügt hast, machst du einen Klick an die Stelle, an die dein Abbildungsverzeichnis erscheinen soll. Über den Reiter "Verweise" oder "Referenzen" findest du die Funktion "Abbildungsverzeichnis einfügen". Mit einem Klick auf "OK" fügt dir Word dann dein Abbildungsverzeichnis an der gewünschten Stelle ein.

Darum ist es wichtig, Bildquellen anzugeben

Da du von Bildern, die du aus fremden Quellen genutzt hast, nicht der Eigentümer oder die Eigentümerin bist, solltest du diese immer mit der richtigen Bildquelle kennzeichnen. Denn für diese Bilder gilt ein Urheberrecht, das die eigenen Leistungen vor der unrechtmäßigen Verwendung Dritter schützt. Wenn du das Urheberrecht verletzt, ist das ein Rechtsverstoß und du musst mit hohen Kosten rechnen. Achte daher darauf, dass du auch bei lizenzfreien Bildern alle nötigen Angaben wie den Namen des Fotografen oder der Fotografin und der richtigen Bildplattform deutlich machst.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Bildquelle Beispiele?

Bildquellen sind historische Zeugnisse, bei denen es sich um bemalte, gezeichnete oder bedruckte Flächen handelt, die uns über die Zeit Auskunft geben, in der sie entstanden sind. Dazu gehören zum Beispiel Buchillustrationen, Tafelbilder, Wandgemälde, Bildteppiche, Holzschnitte und Werke der Glas- und Keramikmalerei.

Wie sieht eine Bildquelle aus?

Bildquellen stellst du in deiner Hausarbeit mit entsprechenden Abbildungen dar, etwa in Form von Bildern, Grafiken, Fotos oder Diagrammen. Diese kommen nicht in das Literaturverzeichnis deiner wissenschaftlichen Arbeit, sondern in das Abbildungsverzeichnis. Das Abbildungsverzeichnis findet sich nicht, wie das Literaturverzeichnis im hinteren Teil der Arbeit, sondern vorne hinter dem Inhaltsverzeichnis.

Was sind alles Bildquellen?

Wie Texte oder Sachzeugnisse sind Bildquellen Zeugnisse der Vergangenheit, aus denen wir unsere Kenntnisse über sie beziehen. Bildquellen können zum Beispiel Gemälde, Fotografien sowie bemalte oder bedruckte Flächen sein.

Überblick

Wie bei jeder Literatur, die du für deine Arbeit verwendest, ist es auch bei Bildern wichtig, die richtige Quelle anzugeben. Auch, wenn du ein eigenes Foto in deinem Text nutzt, musst du es mit "Eigene Aufnahme" in der Quellenangabe kennzeichnen. Hier sind noch ein paar wichtige Punkte, auf die du bei Bildquellen achten solltest:

  • Deine Bilder solltest du immer nummerieren und mit einem Titel versehen.
  • Die Bilder, die du in deiner wissenschaftlichen Arbeit nutzt, listest du im Abbildungsverzeichnis deiner Arbeit mit dem Titel geordnet auf.
  • Das Abbildungsverzeichnis findest du hinter dem Inhaltsverzeichnis und vor der Einleitung deiner Arbeit.
  • Das Abbildungsverzeichnis gibt auch die entsprechende Seite, auf der das jeweilige Bild zu finden ist wieder, sodass du es schnell findest.
  • Der Titel und die Quellenangabe finden sich in der Regel links unter dem Bild.
  • Die vollständige Quellenangabe für ein Bild sieht so aus:

Abbildung 1 – Titel 
(Quelle: Name des Fotografen/Bildplattform)

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