Gedächtnistraining Studentin
Mit dem richtigen Gedächtnistraining steigerst du deine Merkfähigkeit. | Foto: RODNAE Productions / Pexel

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So kannst du deine Konzentration steigern!

Du möchtest deine Konzentrationsfähigkeit verbessern? Wir haben die besten Methoden für dich, mit denen du schnell und effektiv deine Konzentration steigern kannst.

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Konzentration steigern


Autor

17. Feb 2022

Lina Krauß

Lerntipps

Gedächtnistraining: So kannst du dir alles merken!

Gedächtnistraining: Das Gedächtnis verbessern!

Wer kennt ihn nicht, diesen Moment, wenn du dich irgendwo einloggen möchtest und dein Passwort schon wieder vergessen hast. Oder die stundenlange Lernerei, bevor du einen Vokabeltest schreibst, bis du auch wirklich alle Vokabeln kannst. Mit bestimmten Methoden hilft dir Gedächtnistraining dabei, dass das Merken von Dingen einfacher wird und du deine Gehirnleistung steigern und auch deine Konzentration steigern kannst. So vergisst du keine Passwörter mehr und kommst deutlich entspannter durch die nächste Klausrenphase. Wir haben dir Techniken und Tipps zusammengestellt, mit denen das gelingt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Das Gehirn
  3. Mnemotechniken
  4. Tipps
  5. Weitere Fragen
  6. Überblick

Definition: Gedächtnistraining

Unter Gedächtnistraining versteht man alle Methoden, die du nutzen kannst, um dein Gedächtnis zu verbessern. Gedächtnistraining ist nicht nur für alte Menschen wichtig, deren Gehirnleistung immer mehr abnimmt. Auch für junge Menschen haben die Merkhilfen und kleinen Übungen viele Vorteile:

Gedächtnistraining …

  • … verbessert das Kurzzeitgedächtnis
  • … regt die Durchblutung und den Hirnstoffwechsel an.
  • … verringert Stressreaktionen.
  • … stärkt das Immunsystem.
  • … setzt Endorphine bzw. Glücksgefühle frei.

 

So funktioniert das Gehirn

Nicht nur deine Bauchmuskeln oder Armmuskeln wollen trainiert werden, auch das Gehirn ist ein Muskel, der beansprucht und trainiert werden möchte. Dein Gehirn ist ein sehr anpassungsfähiges Organ. Je nach äußeren Umständen kann es sich mit seinen Nervenbahnen und Synapsen anpassen. Beim Lernen bilden sich zum Beispiel neue Synapsenverbindungen, die immer stärker werden, je mehr du übst. Je mehr du dein Gehirn also trainierst, desto fitter wird es. Dabei kann es hilfreich sein, sich an den Grundmustern unseres Gehirns zu orientieren. Diese Grundmuster sind die Grundlage für unterschiedliche Merktechniken.

Fantasie

Mit deiner Fantasie gelingt es dir, trockene Lerninhalte mit Bildern, Ideen und Geschichten zu bereichern. Der Lernstoff wird lebendiger und so einfacher zu merken.

Visualisierung

Du kannst dir Bilder und Filme vor deinem inneren Auge vorstellen. Das ist ein Prinzip, das beim Gedächtnistraining häufig angewendet wird. Je mehr Sinne dabei angesprochen werden, desto effektiver wirkt es auf die Merkfähigkeit. 

Logik

Logische Fähigkeiten helfen dir dabei, Lerninhalte herleiten zu können und ihnen eine bestimmte Struktur zu geben. 

Emotion

Dinge, die mit bestimmten Emotionen verknüpft sind, sind besonders gut zu merken. Das können ganz unterschiedliche Emotionen sein: Humor, Ekel, Wut, Freude, Traurigkeit und mehr. Das kannst du dir auch bei Merktechniken zunutze machen.

Transformation

Besonders komplizierte Inhalte kannst du dir besser merken, wenn du sie einfacher darstellst. Du "übersetzt" sie also in deine eigenen Worte, damit du sie besser verstehst und sie dir gut merken kannst.

Lokalisation

Durch Lokalisation kannst du Dinge und Gegenstände einem bestimmten Gegenstand oder Ort zuordnen. Das hilft dir, dir den Lerninhalt lückenlos und geordnet zu merken.

Assoziation

Mit der Fähigkeit zur Assoziation kannst du bestimmte Lerninhalte oder Informationen gedanklich miteinander verbinden. Diese Verbindungen können spontan entstehen. Du kannst aber auch trainieren, Assoziationen herzustellen.


Gedächtnistraining Hanteln


Merktechniken

Du kannst dein Gedächtnis mit unterschiedlichen Übungen trainieren. Das können Rätsel, Spiele oder andere kleine Übungen sein. Die Grundlage, um sich Dinge besser merken zu können, sind aber bestimmte Techniken, die sogenannten Mnemotechniken. Diese Techniken bedienen sich den oben genannten Mentalfaktoren. Welche Technik du am besten benutzt, hängt von deinen Lerninhalten ab. Das Prinzip jeder dieser Techniken ist, dass eine Art "Anker" an eine Information gehangen wird. Die einfachste Form der Mnemotechniken sind Eselsbrücken, die du bestimmt schon mal im Alltag benutzt hast.

Loci-Methode

Mit der Loci-Methode kannst du dir besonders gut die Reihenfolge von Dingen merken. Du verbindest Zahlen, Bilder oder Begriffe mit Gegenständen, die du auf einer Route abläufst. Du kannst zum Beispiel dein Zimmer nehmen und die Zahlen eines Passwortes mit Gegenständen in deinem Zimmer verbinden. Wenn du das Passwort brauchst, läufst du die Route durch dein Zimmer ab und kannst dich an das Passwort erinnern.

Zahlen-Symbol-System

Bei dieser Technik verbindest du die Zahlen null bis neun mit unterschiedlichen Symbolen. Möchtest du dir dann zum Beispiel eine Handynummer merken, kannst du eine Geschichte mit den Symbolen erfinden. Wenn du die Geschichte dann durchgehst, kannst du dich an die Zahlen erinnern.

Geschichte erzählen

Das Prinzip eine Geschichte zu erzählen, funktioniert nicht nur mit Zahlen, die man sich merken möchte. Du kannst dir beim Vokabeln lernen auch zu einer Vokabel oder wichtigen Begriffen eine Geschichte erfinden, die du dir besser merken kannst, als die Wörter allein.

Tipps fürs Gedächtnistraining

Mit diesen Techniken bist du schon gut vorbereitet, um dir Dinge besser zu merken. Wir haben hier noch ein paar weitere Tipps, wie dein Gedächtnistraining erfolgreich wird.

Wiederholung

In der Tat ist Wiederholung natürlich wichtig, wenn man Dinge lernen möchte. Das Gehirn muss immer wieder angeregt werden, um die Synapsen stabil verknüpfen zu können. Damit du die Inhalte aber nicht nur kurz für eine Klausur gelernt und dann ganz schnell wieder vergessen hast, ist es wichtig auch mal Pausen zu machen. Wenn du zwischen den Wiederholungen auch mal etwas anderes machst, können die Inhalte ins Langzeitgedächtnis rutschen und du kannst gleichzeitg deine Konzentration steigern.

Aufschreiben und Aussprechen

Gelernte Inhalte aufzuschreiben und laut auszusprechen, regt noch mal andere Mentalfaktoren an. Automatisch visualisierst und transformierst du das Gelernte.

Kleine Häppchen

Große komplexe Zusammenhänge in kleine Häppchen aufzuteilen, hilft dir, dir auch diese Dinge merken zu können. Nach und nach kannst du bereits gelernte Dinge mit neuen Dingen verknüpfen, sodass sie dir langfristig im Kopf bleiben.

Alltag

Genug Schlaf, gesundes Essen und ausreichende Bewegung tragen auch zu einem guten Gedächtnis bei. Je besser es dir geht, desto leistungsfähiger ist dein Gehirn.


 

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Weitere Fragen:

Wie kann ich das Gedächtnis verbessern?

Du kannst dein Gedächtnis mit kleinen Übungen, Spielen und Rätseln trainieren. Um die Merkfähigkeit zu steigern, helfen die sogenannten Mnemotechniken.

Gedächtnistraining mit welchen Techniken?

Die Merkfähigkeit verbessert sich durch Mnemotechniken. Dazu gehören zum Beispiel die Loci-Methode und das Zahlen-Symbol-System.

Was passiert, wenn man das Gedächtnis trainiert?

Das Gehirn bildet durch regelmäßiges Training viele und starke Synapsen. Kontinuierliches Training verbessert die Lern- und Merkfähigkeit, das logische Denken und die Konzentration.

Überblick: alle Infos zum Gedächtnistraining

  • Gedächtnistraining verbessert das Gedächtnis junger und alter Menschen.
  • Durch regelmäßiges Training wird dein Gehirn fitter.
  • Gedächtnistraining beruht auf den sieben Mentalfaktoren: Fantasie, Visualisierung, Logik, Emotion, Transformation, Lokalisation, Assoziation
  • Mnemotechniken verbessern die Merkfähigkeit.
  • Wiederholungen, Aufschreiben, Aussprechen und die Einteilung in kleine Portionen helfen dir, komplexe Inhalte zu merken.

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