Gehirnjogging Übungen regelmäßig
Regelmäßige Gehirnjogging Übungen halten dein Gehirn fit. | Foto: Armin Rimoldi / Pexels

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Konzentration steigern


Autor

28. Feb 2022

Lina Krauß

Lerntipps

Gehirnjogging Übungen: Workout fürs Gedächtnis

Gehirnjogging Übungen: Fitness im Kopf

Gehirnjogging ist Fitness für den Kopf. Mit kleinen Übungen, Rätseln oder Spielen kannst du dein Gehirn trainieren, deine Konzentration steigern und deine kognitiven Leistungen langfristig steigern. Welche Übungen es gibt und was sie bewirken, erfährst du hier.


Inhaltsverzeichnis:
  1. Gehirnjogging
  2. Übungen
  3. Im Alltag
  4. Tipps
  5. Weitere Fragen
  6. Überblick

Gehirnjogging: Fitness für’s Gehirn

Gehirnjogging ist nicht nur bei Senioren /-innen beliebt. Auch junge Menschen profitieren vom regelmäßigen Training des Gehirns. Je häufiger du Gehirnjogging Übungen machst, desto fitter wird dein Gehirn. Regelmäßiges Training hat einen positiven Einfluss auf Konzentration, Denkvermögen, Urteilsvermögen, Aufnahmefähigkeit, Wahrnehmung, Sprachverständnis, logisches Denken, Problemlösefähigkeit und Allgemeinwissen. Kurz gesagt: Es kann deine Gehirnleistung steigern. Wie beim Sport gilt aber auch beim Gehirnjogging: Es werden nur die Bereiche besser, die regelmäßig trainiert werden.

Übungen: Gehirnjogging in der Praxis

Es gibt eine Vielzahl an Übungen. Und so vielfältig die Übungen sind, so vielfältig sind auch die Effekte auf das Gehirn. Mit jeder Übung wird ein anderer Bereich des Gehirns trainiert, so kannst du beispilesweise auch ganz gezielt dein Kurzzeitgedächtnis trainieren.

 

Online

Im Internet findest du auf unterschiedlichen Websites verschiedene Angebote für Gehirnjogging. Logikrätsel, Knobelaufgaben, Allgemeinwissen-Tests, Memoryspiele oder Brainteaser – auf der Webseite der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. oder unter www.mental-aktiv.de findest du Übungen des mentalen Aktivierungstrainings. Diese Übungen sind besonders vielfältig. Sie kombinieren verschiedene Teile und Funktionen des Gehirns. Schau einfach mal, was genau du trainieren möchtest und suche dir passende Übungen dafür. 

Apps

Wenn du gerne flexibel bleiben möchtest, sind Apps für Gehirnjogging eine tolle Möglichkeit. So kannst du jede freie Minute für das Training deines Gehirns nutzen. Zum Beispiel, wenn du auf den Bus wartest, oder ein /-e Freund /-in zu spät kommt. Beispiele für solche Apps sind NeuroNation, Peak, Memorado oder Lumosity. Viele Apps sind leider kostenpflichtig. Doch sie bieten in der Testversion auch einige kostenlose Übungen an. 


Gehirnjogging Übungen für den Alltag


Übungen im Alltag

Für Gehirnjogging musst du aber nicht unbedingt Übungen im Internet suchen oder Geld für eine App ausgeben. Es gibt viele Übungen, die du auch einfach im Alltag machen kannst. Die meisten Übungen folgen dem Prinzip: Mach mal was anders! Wenn du etwas anders als gewohnt machst, gibst du deinem Gehirn neue Reize. Das trainiert immer wieder neue Bereiche. Hier haben wir dir ein paar Übungen zusammengestellt.

Rückwärts sprechen

Versuche zum Beispiel deinen Namen rückwärts zu sprechen. Das regt dein Sprachzentrum an und fördert deine Konzentrationsfähigkeit. Das klingt zwar ziemlich komisch, aber mit ein bisschen Übung kannst du später sogar ganze Sätze rückwärts sprechen.

Schritte zählen

Gehirnjogging kannst du auch mit richtigem Joggen verbinden. Zähle bei der nächsten Laufrunde oder beim nächsten Spaziergang deine Schritte. Es kann gut sein, dass du dich bei den ersten Malen schnell vertust. Wenn du einen Fehler gemacht hast, fang noch mal von vorne an.

Auf dem Kopf lesen

Mal etwas anders machen kann auch bedeuten, einfach mal ein paar Seiten eines Buches auf dem Kopf zu lesen. Nimm dir das Buch und drehe es einfach auf den Kopf. Mal sehen, wie viel du verstehst. Um dich selbst zu überprüfen, lies die Seite danach noch einmal richtig herum. 

Mit der anderen Hand schreiben

Diese Übung solltest du vielleicht nicht bei wichtigen Notizen anwenden. Anfangs kann es ziemlich krakelig aussehen, wenn du als Linkshänder /-in mit der rechten und als Rechtshänder /-in mit der linken Hand schreibst. Fang mit deinem Namen an und mache dann vielleicht bei deiner Einkaufsliste oder einer ToDo-Liste weiter. Hier wird dein Gehirn und vor allem deine Denkflexibiltät richtig herausgefordert

Buchstaben zählen

Nimm dir ein Buchseite oder eine Zeitungsseite. Entscheide dich für einen Buchstaben und zähle, wie oft dieser Buchstabe auf der Seite vorkommt. Hier gilt genauso wie beim Schritte zählen: Wenn du dich vertust, fang von vorne an. Das fördert deine Konzentrationsfähigkeit.

Kopfrechnen

Viel zu schnell greifen wir im Alltag zu unserem Handy, wenn wir etwas ausrechnen müssen. Übe dich mal wieder im Kopfrechnen. Rechne im Supermarkt die Preise zusammen und schau an der Kasse, ob du richtig lagst. Oder würfel mit einem Becher fünf Würfel. Hebe ganz kurz den Becher an und decke die Würfel dann wieder zu. Wie viele Augen hast du insgesamt gewürfelt?

Schätzaufgaben

Schätzaufgaben trainieren dein Urteilsvermögen. Wie viele Nudeln sind noch in der Tüte? Wie viel wiegen die Äpfel, die du dir im Supermarkt ausgesucht hast? Wie viele Milliliter sind noch in deinem Wasserglas? Wie hoch ist dein Schreibtisch?


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Tipps fürs Gehirnjogging

Damit die Gehirnjogging Übungen wirklich einen positiven Effekt auf deine Gehirnleistung haben, gibt es einige Punkte, die du beachten solltest. Mit den folgenden Tipps spürst du nach einiger Zeit wirklich einen Erfolg.

Probiere dich aus

Du siehst, es gibt eine Vielzahl an Gehirnjogging Übungen. Jede Übung hat einen anderen Effekt auf deine Gehirnleistung. Probiere immer wieder neue Übungen aus. Je abwechslungsreicher dein Training ist, desto mehr wird dein Gehirn gefordert. Außerdem sollten die Übungen dich auch nach einiger Zeit noch herausfordern. Wenn du immer wieder dieselben Übungen machst, stellt sich irgendwann ein Gewöhnungseffekt ein.

Übe regelmäßig

Wie beim Sport gilt auch beim Gehirnjogging: Nur mit regelmäßigem Training verbessert sich deine Leistung. Nur zehn Minuten pro Tag können schon zu einer Verbesserung führen.

Hab Spaß

Die Übungen sollten dir Spaß machen. Setze dich nicht unter Druck und feiere auch die kleinen Erfolge. Vielleicht kennst du das: Dinge die Spaß machen, fallen einem deutlich leichter.

Bewegung, Schlaf, Ernährung

Auch Bewegung, genügend Schlaf und eine gesunde Ernährung haben einen positiven Einfluss auf dein Gehirntraining. Je besser es dir geht, desto leistungsfähiger ist dein Gehirn.

Weitere Fragen

Warum Gehirnjogging?

Gehirnjogging hat allgemein einen positiven Einfluss auf deine kognitiven Fähigkeiten. Mit unterschiedlichen Übungen kannst du deine Konzentrationsfähigkeit steigern, deine Denkflexibilität erhöhen, dein logisches Denken trainieren und deine Aufnahmefähigkeit und dein Allgemeinwissen erhöhen.

Wie geht Gehirnjogging?

Es gibt unterschiedliche Übungen, um das Gehirn zu trainieren. Im Internet gibt es viele Angebote und mit einige Apps kannst du Gehirnjogging machen. Aber viele Übungen kannst du ganz einfach im Alltag durchführen.

Was ist gut für Gehirntraining?

Um Gehirnjogging Übungen zu unterstützen, solltest du regelmäßig üben und immer wieder Abwechslung in dein Training bringen. Du solltest Freude an den Übungen haben. Eine gesunde Lebensweise, also Bewegung, genug Schlaf und eine gesunde Ernährung können dein Gehirntraining unterstützen.

Überblick:

  • Je häufiger du dein Gehirn trainierst, desto fitter wird es.
  • Es gibt viele Online-Angebote für Gehirnjogging. Zum Beispiel das mentale Aktivierungstraining.
  • Apps für Gehirnjogging sind zum Beispiel NeuroNation, Memorado, Peak und Lumosity.
  • Viele Übungen kannst du ganz einfach ohne viele Hilfsmittel im Alltag durchführen.
  • Gehirnjogging solltest du regelmäßig betreiben, Abwechslung in dein Training bringen und du solltest Spaß daran haben.

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