Japanisch lernen Frau und Kirschblüten
Beim Japanisch lernen, lernst du auch viel über Land und Leute. | Foto: the.epic.man / Getty Images

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Autor

20. Apr 2022

Elena Weber

Lerntipps

Japanisch lernen: die besten Tipps

Japanisch lernen: Japan-Hype seit den 90ern

"Im Namen des Mondes" und "Komm schnapp’ sie dir" – in den 90er Jahren brachten die Animes Sailor Moon, Pokemon und Dragon Ball die Faszination für die japanische Kultur nach Deutschland. Auch das Lernen der japanischen Sprache wurde seitdem immer beliebter. Wie du vorgehen kannst, wenn auch du Japanisch lernen möchtest, was die Besonderheiten der japanischen Sprache sind und wofür du die Sprache jenseits des J-Pop gebrauchen kannst, haben wir dir hier zusammengestellt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Vorteile
  3. Sprachliche Besonderheiten
  4. Wo kann ich Japanisch lernen?
  5. Wie kann ich Japanisch lernen?
  6. Tipps
  7. FAQs
  8. Übersicht
  9. Weitere Fremdsprachen

Definition

Japanisch ist die Amtssprache Japans und wird dort von 99 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Sie gehört zur Sprachfamilie der japanischen Sprachen, zu denen das Japanische und die Ryūkyū-Sprachen gehören. Sie wiederum werden auf ein hypothetisches Proto-Japanisch zurückgeführt, dessen linguistischer Ursprung im südöstlichen oder östlichen China liegen soll. Spätestens seit 1500 v. Chr. soll das Japanische auf der heutigen Koreanischen Halbinsel präsent gewesen sein. 

Insgesamt gibt es fünf japanische Sprachstufen: das Altjapanische, das Klassischjapanische, das Mitteljapanische, das Frühneujapanische und das heutige moderne Japanische.


Gap Year Vorteile Nachteile InfoWusstest du, dass…?

… das Japanische zwar große morphologische und syntaktische Ähnlichkeiten zum Koreanischen aufweist, aber keinerlei Verwandtschaft zwischen beiden Sprachen besteht? Die Herkunft der koreanischen Sprache ist bis heute ungeklärt, weshalb sie als isolierte Sprache gilt.


Japanisch lernen: Darum lohnt es sich

Ostasiatische Sprachen lernen zu wollen, ist längst keine Seltenheit mehr. Gründe dafür, Japanisch zu lernen, sind dabei ähnlich wie die fürs Chinesisch lernen oder auch das Koreanisch lernen: Du interessierst dich für Sprache, Land und Kultur, du planst eine Reise nach oder einen Auslandsaufenthalt in Japan oder du möchtest japanische Mangas im Original lesen. Die Gründe für deine Motivation sind ganz individuell und vielfältig, Vorteile bringt es dir aber immer, eine andere Sprache zu sprechen: 

  1. Du erwirbst interkulturelle Kompetenzen.
  2. Du verbesserst möglicherweise deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  3. Du hast ein Plus im Lebenslauf.
  4. Du hast einen Vorteil in der Wirtschafts- und Geschäftswelt.
  5. Du zeigst, dass du über sprachliche Kompetenzen verfügst.
  6. Du zeigst, dass du weltoffen, interessiert und diszipliniert bist. 
  7. Du erweiterst deinen Horizont.

Japanisch lernen Kalligraphie


Japanisch als Fremdsprache: sprachliche Besonderheiten

Was Japanisch lernen so interessant macht, sind seine sprachlichen Besonderheiten, die es sehr von gängigen Sprachen wie Englisch, Spanisch ode Französisch unterscheidet. Für dich bedeutet das: Du muss eine ganz neue sprachliche Struktur erlernen sowie ein neues Alphabet und Schriftzeichen. Die Chance, Bezüge zu anderen Sprachen herzustellen, wie es etwa zwischen Spanisch und Französisch möglich ist, hast du beim Japanisch lernen nicht. Das macht es zu einer Herausforderung, aber auch zu einer ebenso spannenden wie abwechslungsreichen Angelegenheit.

 

Die japanische Aussprache

Beim Japanischen handelt es sich um eine Silbensprache. Das bedeutet, dass es nur einen einzigen, freistehenden Konsonanten gibt. Alle anderen Silben setzen sich aus einem Konsonanten und einem Vokal zusammen, zum Beispiel k + o = ko (こ). Wie im deutschen gibt es aber auch im Japanischen die Vokale a, i, u, e und o, weshalb das japanische Alphabet A-I-U-E-O (あ-い-う-え-お) heißt.

Verglichen mit dem Chinesischen ist die Aussprache des Japanischen recht einfach. So gibt es Langvokale wie ō und ū, auf die du achten solltest, verschiedene Tonhöhen wie im Mandarin sind aber eher selten. Dafür gibt es viele Homonyme, also Wörter mit gleicher Aussprache aber unterschiedlicher Bedeutung.

Die japanische Schrift

Mit ein paar chinesischen Zeichen ist es im Japanischen nicht getan. Das Japanische hat gleich vier verschiedene Zeichensysteme:

  • Hiragana: Das ist die japanische Silbenschrift. Sie besteht aus 46 Zeichen und zwei Betonungszeichen und kommen als grammatische Konstruktionen oder als Laut-Umschrift für Kanji zum Einsatz. 
  • Katakana: Diese Silbenschrift benutzt du vor allem für die Laut-Umschreibung ausländischer Begriffe. Sie besteht ebenfalls aus 46 Zeichen, die viel eckiger und gerader wirken als die eher weichen Hiragana. 
  • Kanji: Das sind chinesische Schriftzeichen, die für Substantive, Namen, Orte sowie die Stämme von Verben und Adjektiven verwendet werden. Im Kanji-Wörterbuch Dai Kan-Wa Jiten sind 50.000 Kanji verzeichnet. Zum Verständnis von Texten sind "nur" zwischen 4.000 und 13.000 Schriftzeichen nötig. Kanji werden anhand der Radikale unterschieden. Das sind ihre Basisbestandteile, auf denen die Zeichen aufbauen.
  • Romaji: Das ist die Schrift aus lateinischen Buchstaben.

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… jedes Zeichen eine bestimmte Strichreihenfolge besitzt? Das bedeutet, dass du die Zeichen in einer festgelegten Abfolge und Richtung schreibst. 


Die japanische Grammatik

Die japanische Grammatik ist ganz anders als die deutsche. So gibt es zum Beispiel keinen Plural, keine Deklinationen, keine Artikel, Fälle oder Geschlechter. Dafür agglutiniert das Japanische. Das bedeutet, das Verb steht am ende des Satzes und alle relevanten Endungen werden an das Verb angehängt. Außerdem gibt es Partikel, die die Grammatik regeln.

Weitere Besonderheiten

Darüber hinaus gibt es noch weitere Besonderheiten in der japanischen Sprache, beispielsweise die verschiedenen Höflichkeitsstufen. Sie richten sich unter anderem nach Alter, Geschlecht und sozialem Status und beeinflussen auch die Möglichkeiten, "Ich" oder "Du" zu sagen. Außerdem gibt es zahlreiche Namenssuffixe wie das sehr respektvolle "-sama", das neutrale "-san" oder das verniedlichende "-chan", die du an den Vor- oder Nachnamen einer Person anhängst. Auch sie richten sich danach, in welcher Beziehung du zu ihr stehst und welchen Rang diese Person hat.

Hier kannst du Japanisch lernen

Japanisch als Fremdsprache ist inzwischen so populär, dass es kein Problem ist, einen Sprachkurs zu finden. So gibt es Japanischkurse an vielen Hochschulen. Dort hast du auch die Möglichkeit, Japanologie zu studieren und dabei noch viel über Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte zu lernen.

Weitere Möglichkeiten, Japanisch zu lernen, sind:

  • Sprachkurse an Unis oder Volkshochschulen
  • Onlinekurse
  • Apps und Youtube-Videos
  • Sprachreisen
  • Lernen mit einem /-r Tandempartner /-in

Japanisch lernen Skyline Tokio


So kannst du Japanisch lernen

Deine Entscheidung, Japanisch zu lernen, geht wahrscheinlich darauf zurück, dass die Sprache dich sowieso schon interessiert und du zum Beispiel durch J-Pop, Mangas und Animes oder Games ohnehin schon einen Bezug zur Sprache hast. Falls es dennoch nötig ist, dich mit der Sprache vertraut zu machen und herauszufinden, ob Japanisch lernen etwas für dich ist, sind Youtube oder japanische Sprachapps geeignete Anlaufstellen. Um die Sprache wirklich zu lernen, sind sie aber nur ergänzend geeignet. Um richtig Japanisch zu lernen, solltest du auf jeden Fall einen Sprachkurs belegen.

Voraussetzungen

Eigentlich brauchst du nur eine Voraussetzung, um Japanisch zu lernen: Motivation. Zusammen mit Ausdauer und Fleiß ist sie das Wichtigste, was du zum Erlernen dieser Sprache brauchst.

Methoden

Es gibt zahlreiche Lehrmittel wie Bücher, Apps und Onlinekurse, die dich beim Japanisch lernen unterstützen. Grundlage sollte aber immer ein Sprachkurs, beispielsweise an der Uni, der Volkshochschule oder einem Sprachzentrum, sein. Japanisch komplett im Selbststudium zu lernen, ist zwar nicht unmöglich, aber eher nicht empfehlenswert.

Tipps fürs Japanisch lernen

Wie du am besten Japanisch lernst, lässt sich nicht pauschal sagen. Eine Sprache zu lernen ist generell eine individuelle Sache, die von verschiedenen Faktoren abhängt, beispielsweise deinen Vorkenntnissen, deinem allgemeinen Sprachgefühl oder deinem Lerntyp. Zudem ist Japanisch eine Sprache, in die du dich ganz neu hineindenken musst. Gerade für das Lernen der Zeichen oder der neuen grammatikalischen Struktur musst du letztlich ausprobieren, welcher Weg für dich am geeignetsten ist. Diese generellen Tipps zum Japanisch lernen können dir aber helfen:


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Wichtige Fragen

Wie schwer ist es, Japanisch zu lernen?

Wie schwer es ist, Japanisch zu lernen, kann nicht pauschal beantwortet werden, da das von ganz individuellen Faktoren wie Motivation, Fleiß und Sprachbegabung abhängt. Als deutsche /-r Muttersprachler /-in sollte dir aber bewusst sein, dass Japanisch etwas komplett anderes ist als die Sprachen, die du wahrscheinlich kennst.

Wie fängt man am besten an, Japanisch zu lernen?

Am besten fängst du an, Japanisch zu lernen, indem du dir einen Sprachkurs suchst. Dort bekommst du die beste Betreuung und Tipps, wie du das Lernen aufziehen kannst.

Wie lange dauert es um Japanisch zu lernen?

Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten und ist wieder von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig. Das Grundvokabular kann bei regelmäßigem, mehrmaligen Lernen inklusive Wiederholungen nach zwölf Monaten sitzen. Deine Fähigkeit zu sprechen wird dann aber noch nicht sehr ausgeprägt sein.

Japanisch lernen im Überblick

  • Japanisch lernen bedeutet, sich auf eine völlig neue grammatikalische Struktur einzulassen.
  • Es gibt vier verschiedene Schriftsysteme.
  • Hören, Lesen und Sprechen sind genauso wichtig wie Vokabeln lernen.
  • Versuche, möglichst früh Sprachpraxis zu sammeln, etwa durch eine /-n Tandempartner /-in.
  • Die beste Möglichkeit, Japanisch zu lernen, ist ein Sprachkurs.
  • Ohne regelmäßiges Wiederholen geht es nicht.

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