Geld verdienen als Student lernen
Eine Möglichkeit als Student /-in Geld zu verdienen ist das Nachhilfegeben für Kinder und Jugendliche. | Foto: Gustavo Fring/Pexels

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Nachhilfe kannst du auch online geben. Foto: Antonio_Diaz/gettyimages

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Foto: sdecoret/gettyimages


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Foto: ZoneCreative/gettyimages

Autor

29. Mär 2021

Lina Wiggeshoff

Geld verdienen

Geld verdienen als Student /-in: Das sind 10 besten Möglichkeiten!

Inhaltsverzeichnis

  1. Nachhilfe geben
  2. Produkte testen
  3. Bezahlte Umfragen
  4. Microjobs
  5. Cashback
  6. Texte schreiben
  7. Flohmarkt
  8. Mitfahrgelegenheit
  9. Babysitten
  10. Kellnern
  11. Weitere Jobmöglichkeiten
  12. Das musst du beachten
  13. FAQ
  14. Übersicht

1. Nachhilfe geben

Einer der wohl lukrativsten Nebenjobs im Studium ist die Arbeit als Nachhilfelehrer /-in. Besonders für Lehramtsstudierende ist dieser Job geeignet, da er auf den späteren Berufsalltag vorbereitet.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Für den Nebenjob als Nachhilfelehrer /-in ist es wichtig, dass du dein Wissen an andere vermitteln kannst. Du solltest ein Talent dafür haben, Dinge zu erklären und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Außerdem setzt der Job voraus, dass du die Fächer, die du unterrichtest, gut beherrschst. 

Das kannst du verdienen

Du bestimmst selbst, wie viel Geld du für deine Nachhilfestunden verlangst. Natürlich solltest du nicht übers Ziel hinausschießen, da sonst keiner eine Stunde bei dir bucht. Allerdings solltest du dich auch nicht unter Wert verkaufen, 20 Euro pro Stunde sind für eine qualifizierte Nachhilfe durchaus gerechtfertigt. Für besonders anspruchsvolle Fächer wie Naturwissenschaften oder auch bei besonderer Qualifikation deinerseits, kannst du durchaus auch noch mehr verlangen.

  • Voraussetzungen: sehr gute Kenntnisse in den zu unterrichtenden Fächern, pädagogisches Können
  • Aufwand: relativ hoch, durch Vor- und Nachbereitung der Nachhilfestunden
  • Verdienst: bis zu 20 Euro pro Stunde

 


2. Produkttester /-in werden

Du hast neben klassischen Nebenjobs wie dem Nachhilfegeben als Student /-in auch noch viele andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Du kannst zum Beispiel für Unternehmen ihre Produkte testen und dafür bezahlt werden.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Für die Arbeit als Produkttester /-in brauchst du keine speziellen Voraussetzungen. Du meldest dich einfach bei verschiedenen Portalen wie Testerheld oder Swagbucks an und wirst direkt informiert, wenn es neue Produkttests gibt. Entweder bekommst du die Produkte dann zugeschickt oder du testest Online-Produkte wie Webseiten und Spiele.

Das kannst du verdienen

Du wirst bei diesem Nebenjob für die einzelnen Produkttests bezahlt. Dein Verdienst kann also stark variieren, je nachdem wie viele Tests du pro Woche oder Monat machst und wie umfangreich diese sind. Für umfangreiche Tests kann es bis zu 50 Euro geben. Ein paar hundert Euro pro Monat sind also durchaus drin. Die Bezahlung kann auch davon abhängen, auf welcher Plattform du angemeldet bist. Es empfiehlt sich deshalb, auf möglichst vielen Plattformen unterwegs zu sein.

  • Voraussetzungen: Registrierung bei verschiedenen Online-Portalen
  • Aufwand: hängt vom jeweiligen Produkt ab
  • Verdienst: pro Test bis zu 50 Euro

 


3. An bezahlten Umfragen teilnehmen

Ähnlich wie bei den Produkttests bezahlen auch bei Umfragen Unternehmen für deine Meinung Geld. Auch hier sind verschiedene Portale möglich, bei denen du dich mit deinen Daten anmeldest. Die Umfragen bekommst du einfach per E-Mail zugeschickt, füllst sie aus und schon hast du nebenbei ein bisschen Geld verdient.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Auch hier brauchst du keine bestimmten Voraussetzungen mitzubringen. Du solltest dich allerdings wieder bei mehreren Portalen anmelden, um deine Chancen auf möglichst viele Umfragen zu erhöhen. Außerdem bietet es sich an, bei der Eingabe deiner Daten detailliert zu sein. Du bekommst nämlich nur Umfragen, die auch zu deinem Profil passen. Je vollständiger du das angegeben hast, desto besser.

Das kannst du verdienen

Hier gilt: Die Masse machts! Eine einzelne Umfrage bringt meist nur wenige Euros, manchmal sogar nur 50 Cent. Um mit bezahlten Umfragen wirklich ein gutes Taschengeld zu verdienen, musst du viele beantworten. Der Vorteil: Du kannst sie überall ausfüllen und auch mal kleine Wartezeiten beim Arzt oder am Bahnhof dafür nutzen. So kannst du sonst ungenutzte Zeit zu Geld machen. Ein Verdienst von 100 bis 200 Euro im Monat ist auf jeden Fall machbar.

  • Voraussetzungen: Registrierung bei verschiedenen Online-Portalen
  • Aufwand: meist gering
  • Verdienst: wenige Euros pro Umfrage

 


4. Micro-Jobs 

Es gibt nicht nur Apps für bezahlte Umfragen und Produkttests, sondern auch für sogenannte Micro-Jobs. Das sind kleine Jobs direkt in deiner Umgebung, bei denen du zum Beispiel Werbeplakate oder Produkte im Supermarkt fotografieren musst.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Du musst dir einfach nur die App auf dein Handy herunterladen und solltest möglichst mobil sein, damit du viele Micro-Jobs in deiner Nähe annehmen kannst. Außerdem kann es je nach Auftrag noch einzelne Voraussetzungen geben.

Das kannst du verdienen

Ähnlich wie bei den Umfragen wirst du mit einem Micro-Job alleine nicht reich. Es bietet sich deshalb an, möglichst viele Aufträge anzunehmen und sie in deinen Alltag zu integrieren. Wenn du also im Supermarkt einkaufen bist, kannst du vorher einfach mal gucken, ob es dort einen Micro-Job gibt. Je nach Aufwand gibt es pro Auftrag Cent- bis kleine Euro-Beträge.

  • Voraussetzungen: Installierung von zuständigen Apps
  • Aufwand: gering
  • Verdienst: Cent- bis kleine Euro-Beträge pro Auftrag

 Nice to know: Unterschied Minijob und Midijob

Wusstest du, dass…

…man bei Nebenjobs zwischen Minijobs und Midijobs unterscheidet?

...zu Minijobs alle Jobs mit einem Verdienst bis zu 450 Euro im Monat zählen? Damit sind sie rentenversicherungspflichtig, aber du musst keine Steuern bezahlen.

…Midijobs alle Beschäftigungen mit einem Verdienst zwischen 450 Euro und 850 Euro im Monat sind? Steuern werden hierbei ab einem Monatsverdienst von 812 Euro fällig.


5. Cashback-Aktionen

Auch beim Online-Shopping kannst du dir ein bisschen Geld dazu verdienen. Das funktioniert mit Cashback-Aktionen. Du kauft etwas und bekommst einen Teil deines Geldes wieder.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Du musst für dein Cashback natürlich erst einmal Geld ausgeben. Außerdem solltest du dich, bevor du etwas online kaufst oder auch zum Beispiel Essen bestellst, über Cashback-Aktionen informieren. Auf verschiedenen Portalen sind diese Aktionen aufgelistet. Du musst dich dort anmelden und die Links der einzelnen Aktionen für deinen Einkauf nutzen, damit er auch auf der Plattform registriert wird. Kurz nach dem Kauf wird das Cashback dann auf dein Konto gut geschrieben.

Das kannst du verdienen

Das kommt natürlich ganz darauf an, ob es für die Sachen, die du dir kaufen willst, Cashback-Aktionen gibt. Ist das der Fall bekommst du meist fünf bis zehn Prozent des Einkaufswerts erstattet.

  • Voraussetzungen: Online-Einkäufe tätigen
  • Aufwand: gering
  • Verdienst: Fünf bis zehn Prozent des Kaufpreises

 

6. Texte schreiben

Eine weitere Möglichkeit als Student /-in Geld zu verdienen ist das Schreiben von Texten. Auch hier gibt es einige Online-Portale, die Aufträge in diesem Bereich vergeben. Du schreibst dann zum Beispiel für Unternehmen und Webseiten-Beitreiber /-innen Texte für ihre Produkte. Meist arbeitest du bei dieser Möglichkeit freiberuflich.

Geld verdienen als Student schreiben

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Damit Kunden /-innen für deine Texte bezahlen, solltest du ein gewisses Talent fürs Schreiben mitbringen. Eine sichere Rechtschreibung und Zeichensetzung ist wichtig, außerdem das Gespür für die richtigen Formulierungen.

Das kannst du verdienen

Bezahlt wirst du als Texter /-in meistens pro Zeichen oder Wort. Das sind dann nur Centbeträge, aber bei größeren Texten lohnt sich der Job trotzdem. Vor allem, wenn du Spaß am Schreiben hast und es dir leicht fällt. 

  • Voraussetzungen: sichere Rechtschreibung und Zeichensetzung, Kreativität
  • Aufwand: mittlerer Zeitaufwand
  • Verdienst: Centbeträge pro Zeichen oder Wort

 Hausarbeiten veröffentlichen

Auch mit Texten, die du im Rahmen deines Studiums bereits geschrieben hast, lässt sich noch einfach Geld verdienen. Bei einigen Verlagen kannst du Haus- und Abschlussarbeiten hochladen. Diese werden dann veröffentlicht und dafür bekommst du Geld. Entweder einen Festbetrag von etwa 10 Euro oder eine Beteiligung an den Verkäufen deiner Arbeit.


7. (Online-)Flohmarkt

Jetzt mal ehrlich: Wie viele Klamotten in deinem Kleiderschrank ziehst du regelmäßig an? Und wie viele Sachen stehen in deinem Zimmer, die du eigentlich nicht brauchst? Mithilfe von Flohmärkten online und offline kannst du aus deinen alten Sachen noch Geld machen. Fang einfach an, auszumisten und stell die Sachen entweder online zum Verkauf oder buche einen Stand auf dem nächsten Flohmarkt in deiner Stadt.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Du brauchst natürlich Klamotten oder andere Sachen, die du verkaufen kannst. Diese sollten gut erhalten und auch relativ wertvoll sein, damit sich das Geschäft lohnt. Außerdem musst du Zeit investieren, um Artikel online einzustellen und mit potenziellen Käufern /-innen zu verhandeln, beziehungsweise um dich auf den Flohmarkt vorzubereiten und dort den Stand zu betreuen.

Das kannst du verdienen

Das hängt individuell von deiner Ware ab. Je hochwertiger und gepflegter, desto mehr Geld bekommst du dafür. Auf Flohmärkten werden viele Sachen relativ günstig angeboten, dafür kannst du dort an einem Tag viel loswerden. Um online Geld zu verdienen, musst du meist ein wenig mehr Geduld haben, um für jede einzelne Sache eine /-n Käufer /-in zu finden, kannst aber auch mehr Geld rausschlagen.

  • Voraussetzungen: Besitz von gut erhaltenen und relativ wertvollen Sachen, die du verkaufen willst
  • Aufwand: mittel
  • Verdienst: hängt von der Ware ab

 

8. Mitfahrgelegenheiten anbieten

Wenn du viel mit dem Auto unterwegs bist, könntest du dir ein bisschen Geld nebenbei durch Mitfahrgelegenheiten verdienen, die du anbietest. Das funktioniert bei der Fahrt zur Uni, aber auch für weitere Strecken zum Beispiel in den Urlaub. Wenn noch Platz im Auto frei ist, biete diesen einfach bei Online-Plattformen an.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Überraschung: Du brauchst ein Auto. Sonst ist dieser Nebenjob nichts für dich. Außerdem lohnt sich der Job nur, wenn du sowieso viel Auto fährst und deshalb deine Fahrten auch anderen anbieten kannst. Du solltest kein Taxi spielen und Extra-Wege machen. Das lohnt sich meist nicht.

Das kannst du verdienen

Abgerechnet wird hier meist per Kilometer. Du kannst einen festen Preis angeben oder diesen mit deinen Mitfahrern /-innen verhandeln. Das Gute: Du hast keinen Mehraufwand, da du die Strecke sowieso fahren würdest. So kannst du dir zum Beispiel den Sprit bezahlen lassen. 

  • Voraussetzungen: Besitz eines Autos, regelmäßige Fahrten
  • Aufwand: gering
  • Verdienst: Centbeträge pro Kilometer

9. Babysitten

Ähnlich wie Nachhilfe geben gehört auch Babysitten wohl zu den klassischen Nebenjobs für Schüler /-innen und Studierende. Besonders wenn Freunde /-innen oder Bekannte von dir gerade nach einem /-er Babysitter /-in suchen, kannst du die Gelegenheit nutzen und so neben dem Studium Geld verdienen. Außerdem kannst du deine Arbeit auch online anbieten.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Um von Menschen, die du nicht kennst, als Babysitter /-in engagiert zu werden, brauchst du Referenzen, die du vorbringen kannst. Entweder hast du bestimmte Kurse belegt oder viel Erfahrung im Babysitten. Einfacher wird es für Menschen zu Babysitten, die du kennst. Wenn die Kinder dich auch kennen und mögen, ist das schon einmal ein großer Vorteil. Außerdem wissen dann auch die Eltern, dass sie sich auf dich verlassen können. 

Das kannst du verdienen

Auch hier legst du deinen Stundenlohn selbst fest. Es kann unter anderem eine Rolle spielen, wie viele Kinder du gleichzeitig betreust und wie alt sie sind. Bis zu zehn Euro pro Stunde sind aber durchaus gerechtfertigt. Wenn du viele Aufgaben hast und zum Beispiel auch für die Kinder kochst, kannst du auch noch mehr verlangen.

  • Voraussetzungen: Zuverlässigkeit, guter Umgang mit Kindern
  • Aufwand: mittel
  • Verdienst: zehn bis 20 Euro pro Stunde

10. Kellnern

Zu den Klassikern bei den Studierenden-Jobs gehört auch das Kellnern. Besonders in den Semesterferien kannst du die Zeit nutzen und bei Restaurants in deiner Stadt als Aushilfe arbeiten. Am besten fragst du einfach direkt vor Ort nach und achtest auf Aushänge.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Wenn du bereits Erfahrungen im gastronomischen Bereich hast, sind deine Chancen auf den Job natürlich besonders gut. Wenn du neu in der Branche bist, solltest du vor allem mit deiner freundlichen und offenen Art überzeugen. Auch Organisationstalent ist von Vorteil.

Das kannst du verdienen

Als Aushilfskellner /-in wird dein Stundenlohn im Bereich des Mindestlohns liegen, also bei ungefähr zehn Euro. Der Vorteil beim Kellnern: Es gibt zusätzlich noch Trinkgeld für dich. Wenn du dich also anstrengst und bei deinen Gästen gut ankommst, füllt sich auch dein Geldbeutel schneller.

  • Voraussetzungen: Organisationstalent, Freundlichkeit, Stressresistenz
  • Aufwand: relativ hoch
  • Verdienst: zehn Euro pro Stunde, plus Trinkgeld

Geld sparen

Um als Student /-in über die Runden zu kommen, geht es nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch so gut es geht zu sparen. Wir haben deshalb für dich die 17 besten Spartipps gesammelt.


Weitere Jobmöglichkeiten

Neben den hier vorgestellten Möglichkeiten gibt es noch weitere Jobs für Studierende. Je nach Branche werden diese allerdings unterschiedlich bezahlt, deshalb lassen sie sich nicht zwangsläufig zu den bestbezahlten Möglichkeiten zählen.

1. Werkstudent /-in

Viele Unternehmen schreiben Werkstudenten /-innen-Stellen aus. Dabei handelt es sich meist um Teilzeitstellen bis zu 20 Stunden, die sich direkt an Studierende aus gewissen Fachrichtungen richten. Auch an Universitäten gibt es häufig stellen als studentische Hilfskraft. Der Vorteil bei diesen Jobs ist, dass du direkt in deinem späteren Berufsbereich arbeiten kannst und so schon wertvolle Erfahrungen für deine Zukunft sammelst und Kontakte knüpfst.

2. Praktika

Nicht nur mit einem Nebenjob kannst du als Student /-in Geld verdienen, auch bezahlte Praktika sind dafür eine Möglichkeit. Wenn du in einem gewissen Bereich Erfahrung sammeln willst und zum Beispiel die Semesterferien dafür nutzt, kannst dich nach einem bezahlten Praktikum umsehen. Meist solltest du für das Praktikum dafür mehrere Monate einplanen.

3. Freiberufliche Tätigkeiten und Selbstständigkeit

Du kannst bei Unternehmen nicht nur mit festen Arbeitsverträgen arbeiten, sondern auch freiberuflich tätig sein. In diesem Fall kannst du dir deine Arbeitszeit wesentlich freier einteilen und hast meist nur eine grobe Orientierung, wann du welche Ergebnisse liefern musst. Andererseits hast du aber auch nicht die vertragliche Sicherheit eines festen Gehalts. Außerdem kannst du dich im Studium auch selbstständig machen

Das musst du beachten

Als Student /-in darfst du nicht unbegrenzt viel arbeiten und Geld verdienen ohne, dass sich das auf deinen Studierenden-Status oder dein BAföG auswirkt. Wir haben deshalb für dich die wichtigsten Punkte rund um den Verdienst zusammengefasst.

Studenten /-innen-Job und BAföG

Wenn du BAföG beantragen willst oder bereits bekommst, solltest du darauf achten, bei deinem Nebenjob nicht zu viel Geld zu verdienen. Der BAföG-Freibetrag liegt bei 5.400 Euro im Jahr, da sind 450 Euro pro Monat. Falls du mehr verdienst, wird dein BAföG gekürzt. 

Zeitliche Begrenzung

Als Student /-in darfst du während des Semesters nicht mehr als 20 Wochenstunden arbeiten. Nur so behältst du deinen Studierenden-Status. In den Semesterferien gilt eine andere Regelung: Dann ist auch eine Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden möglich. 

Krankenversicherung

Bist du noch über deine Eltern krankenversichert, solltest du auch hier ganz genau auf dein Einkommen achten. Bis 435 Euro Verdienst pro Monat kannst du familienversichert bleiben. Verdienst du mehr, musst du dich selbst versichern. Das kann schnell 100 Euro im Monat kosten, deshalb solltest du genau ausrechnen, wie viel Einkommen sich für dich wirklich lohnt.

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 So findest du den passenden Studierendenjob

Wenn du auf der Suche nach einem Werkstudenten /-innen-Job oder einem anderen Nebenjob bist, wirst du bei unserer Jobbörse im UNICUM Karrierezentrum fündig. Dort kannst du gezielt nach Branchen suchen, die dich interessieren und die Suche auch auf deine Stadt eingrenzen.


FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie viel darf ich als Student /-in verdienen?

Das kommt darauf an, welche Vorteile du nicht verlieren willst. Für deinen vollständigen BAföG-Betrag liegt die Grenze bei 450 Euro im Monat. Um in der Familienversicherung versichert zu sein, darfst du maximal 435 Euro im Monat verdienen.

Wann muss ich als Student /-in Steuern zahlen?

Sobald du den Steuerfreibetrag überschreitest, musst du auch als Student /-in Steuern bezahlen. 2021 liegt der Steuerfreibetrag für Studierende bei 9.744 Euro. Wenn du also mehr als 812 Euro im Monat verdienst, musst du Steuern zahlen.

Was passiert, wenn man als Student /-in mehr als 20 Stunden arbeitet?

In diesem Fall verlierst du deinen Studierenden-Status, da dein Nebenjob mehr als 50 Prozent deiner Wochenarbeitszeit ausmacht. Du kannst dann nicht mehr studentisch kranken- und pflegeversichert werden. 

Übersicht

  • Zu den klassischen Studierendenjobs gehören Nachhilfe geben, Babysitten und Kellnern.
  • Besonders im Internet kannst du als Student /-in zum Beispiel mit bezahlten Umfragen oder Produkttests sehr flexibel Geld verdienen.
  • Egal, welchen Job du wählst: Um den Studierenden-Status nicht zu verlieren, darfst du nicht mehr als 20 Stunden pro Woche während des Semesters arbeiten.

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