Produkttester:in werden: Die besten Anbieter 2026 im Überblick

Kurz und Knackig: Produkttester: in
- Einfacher Einstieg: Wenn du Produkttester werden möchtest, brauchst du meistens keine besonderen Vorkenntnisse. Du registrierst dich bei einem Testportal und bewirbst dich auf passende Aktionen.
- Produkte statt Gehalt: Bei klassischen Produkttests bekommst du häufig kostenlose Produkte. Eine zusätzliche Bezahlung gibt es eher bei User-Tests, Interviews oder Marktforschungsstudien.
- Seriöse Anbieter wählen: Bekannte Plattformen wie trnd, dm, REWE, MediaMarkt oder Influenster verlangen für die Teilnahme kein Geld. Bei Gebühren, versteckten Abos oder ungewöhnlichen Datenabfragen solltest du vorsichtig sein.
Ein neues Smartphone ausprobieren, Lebensmittel testen oder eine neue App checken und dafür etwas bekommen? Klingt ziemlich entspannt. Tatsächlich kannst du auch ohne Berufserfahrung Produkttester werden. Reich wirst du damit allerdings eher nicht. Dafür kannst du kostenlos Produkte ausprobieren und mit bestimmten Testformen sogar etwas Geld nebenbei verdienen.
Produkttester werden: Was macht man eigentlich?
Definition: Als Produkttester:in probierst du Produkte oder Dienstleistungen aus und gibst anschließend möglichst ehrliches und konkretes Feedback dazu.
Je nach Anbieter kann das bedeuten, dass du einen Fragebogen ausfüllst, eine Bewertung schreibst, Fotos hochlädst oder an einem Interview teilnimmst. Teilweise sollst du deine Erfahrungen auch über Social Media mit anderen teilen.
Dabei gibt es zwei unterschiedliche Varianten:
- Klassische Produkttests: Du bekommst zum Beispiel Lebensmittel, Kosmetik oder Technik kostenlos beziehungsweise zum Testen zur Verfügung gestellt.
- Bezahlte Tests: Bei User-Tests, Marktforschungsstudien oder Interviews wirst du für deine Zeit und dein Feedback bezahlt.
Gerade der zweite Bereich überschneidet sich mit Online-Nebenjobs und bezahlter Marktforschung.
Wie kann ich Produkttester werden?
Der Einstieg ist meistens unkompliziert. Du meldest dich bei einer oder mehreren Plattformen an und vervollständigst dein Profil.
Das ist wichtig, weil Unternehmen ihre Tester:innen passend zur jeweiligen Zielgruppe auswählen. Ein Hersteller von Gaming-Zubehör sucht andere Personen als eine Marke für Tierfutter oder Haushaltsgeräte.
So geht's:
- Bei seriösen Testplattformen anmelden.
- Profil vollständig und ehrlich ausfüllen.
- Für interessante Produkttests bewerben.
- Auf die Auswahl durch den Anbieter warten.
- Produkt nach den Vorgaben testen.
- Ehrliches und ausführliches Feedback abgeben.
Eine Garantie, für einen Test ausgewählt zu werden, gibt es nicht. Bei beliebten Produkten können sich deutlich mehr Menschen bewerben, als Testprodukte verfügbar sind.
Produkttester werden: Welche Anbieter sind 2026 empfehlenswert?
Welcher Anbieter für dich am besten passt, hängt vor allem davon ab, was du testen möchtest und ob du Geld verdienen oder kostenlose Produkte bekommen willst.
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Anbieter |
Was wird getestet? |
Was bekommst du? |
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trnd |
Produkte verschiedener bekannter Marken |
Kostenlose Testprodukte |
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dm Produkttester |
Drogerie-, Pflege- und Alltagsprodukte |
Testprodukte |
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REWE Produkttests |
Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel |
Kostenlose Produkte |
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MediaMarkt Testpiloten |
Technik und Elektronik |
Produkte zum Testen |
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Influenster |
Beauty, Lebensmittel, Haushalt und weitere Produkte |
Kostenlose Produktboxen |
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The Insiders |
Markenprodukte aus unterschiedlichen Bereichen |
Teilnahme an Testkampagnen |
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TestingTime |
Websites, Apps, Dienstleistungen und teilweise Produkte |
Geld für erfolgreiche Tests |
1. trnd
Bei trnd registrierst du dich kostenlos und kannst dich anschließend für verschiedene Markenprojekte bewerben. Wenn du ausgewählt wirst, probierst du Produkte aus und teilst deine Erfahrungen mit dem Hersteller sowie teilweise mit Freund:innen oder Followern.
Warum gut: Die Plattform eignet sich besonders, wenn du unterschiedliche Marken und Produkte kennenlernen möchtest.
2. dm-Produkttester
Auch dm betreibt ein eigenes Produkttester-Portal. Dort werden regelmäßig Produkte vorgestellt, die von ausgewählten Nutzer:innen getestet und anschließend bewertet werden.
Für dich ist das besonders interessant, wenn du dich für Kosmetik, Pflege, Haushalt oder typische Drogerieprodukte interessierst.
3. REWE-Produkttests
Bei den REWE-Produkttests kannst du unter anderem Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel kostenlos ausprobieren und bewerten. Für die Teilnahme brauchst du ein REWE-Konto und musst mindestens 18 Jahre alt sein.
Das macht REWE gerade für Studierende interessant: Statt irgendeines Spezialprodukts testest du hier häufig Dinge, die ohnehin in deinem Einkaufskorb landen könnten.
4. MediaMarkt-Testpiloten
Du willst lieber Kopfhörer, Haushaltsgeräte oder andere Technik ausprobieren? Dann können die MediaMarkt-Testpiloten interessant sein.
myMediaMarkt- beziehungsweise mySaturn-Kund:innen können sich regelmäßig für angebotene Testprodukte bewerben und diese anschließend bewerten. Im August 2026 läuft beispielsweise erneut eine Bewerbungsphase für das Testpiloten-Programm.
Good to know: Ob du ein getestetes Produkt dauerhaft behalten darfst, hängt von der jeweiligen Aktion ab. MediaMarkt informiert die ausgewählten Tester:innen darüber separat.
5. Influenster
Bei Influenster dreht sich viel um Produktempfehlungen und Bewertungen. Über sogenannte VoxBoxen können Mitglieder kostenlose Produkte erhalten – etwa aus den Bereichen Beauty, Snacks, Wellness oder Haushalt.
Welche Produkte zu dir passen, wird unter anderem anhand der Informationen und Interessen in deinem Profil bestimmt.
6. The Insiders
The Insiders ist eine internationale Community für Word-of-Mouth-Kampagnen. Mitglieder können sich für Markenaktionen bewerben, Produkte ausprobieren und anschließend ihre Erfahrungen teilen.
Hier solltest du vor einer Bewerbung genau prüfen, welche Bedingungen für die jeweilige Kampagne gelten und welche Aufgaben von dir erwartet werden.
7. TestingTime
Wenn du nicht nur Produkte kostenlos ausprobieren, sondern tatsächlich Geld als Tester:in verdienen möchtest, ist TestingTime eine andere Art von Plattform.
Hier geht es stärker um User-Tests, Interviews und Marktforschungsstudien. Deutschland gehört zu den Kernmärkten des Anbieters. Die Einladungen erfolgen allerdings unregelmäßig und TestingTime weist selbst darauf hin, dass sich damit kein reguläres Einkommen ersetzen lässt.
Die Vergütung hängt von Art und Dauer der Studie ab. Laut Anbieter können beispielsweise längere Interviews oder persönliche Tests deutlich besser vergütet werden als kurze Online-Umfragen.
Kann ich als Produkttester:in wirklich Geld verdienen?
Ja, aber Produkttester zu werden, ist nicht automatisch ein gut bezahlter Nebenjob.
Bei klassischen Produkttest-Portalen besteht deine Belohnung meistens darin, dass du Produkte kostenlos testen kannst. Bei Marktforschungsplattformen, Interviews und User-Tests kannst du dagegen Geld erhalten.
Wenn dein Ziel vor allem ein regelmäßiger Nebenverdienst ist, solltest du Produkttests deshalb mit anderen Möglichkeiten kombinieren. Einen Überblick findest du bei unseren Möglichkeiten zum Geldverdienen für Studierende oder bei den besten Anbietern für bezahlte Umfragen.
Wie erhöhe ich meine Chancen auf Produkttests?
Bei vielen Portalen entscheidet dein Profil darüber, ob du für eine Kampagne infrage kommst.
Das kannst du tun:
- Profil vollständig ausfüllen: Je besser Anbieter dich einordnen können, desto eher können passende Tests vorgeschlagen werden.
- Ehrlich bleiben: Erfinde keine Interessen oder Eigenschaften, nur um für mehr Aktionen ausgewählt zu werden.
- Schnell reagieren: Bewerbungsphasen können zeitlich begrenzt sein.
- Feedback ernst nehmen: Schreibe konkrete Bewertungen statt eines einfachen „War gut“.
- Mehrere Anbieter nutzen: So bist du nicht von einer einzigen Plattform abhängig.
Entscheidend ist nicht, möglichst positiv zu bewerten. Unternehmen wollen gerade wissen, was nicht funktioniert oder verbessert werden könnte.
Woran erkenne ich seriöse Produkttester-Anbieter?
Gerade beim Thema Produkttests solltest du nicht jedem Angebot vertrauen.
Die Verbraucherzentrale berichtete 2026 sogar von Fällen, bei denen Menschen ihre Daten für vermeintliche Produkttests angegeben hatten und anschließend ein kostenpflichtiges Zeitschriftenabo erhielten.
Wichtig: Sei vorsichtig, wenn …
- Du vor dem Test Geld zahlen sollst.
- Dir ein ungewöhnlich hoher Verdienst ohne Aufwand versprochen wird.
- Kein nachvollziehbares Unternehmen hinter der Website steht.
- Du Ausweiskopien oder sensible Bankdaten über Messenger oder E-Mail schicken sollst.
- Du für einen einfachen Produkttest plötzlich ein Video-Ident-Verfahren durchführen sollst.
- Kostenlose Tests an versteckte Abos gekoppelt sind.
Auch gefälschte Nebenjobangebote werden genutzt, um persönliche Daten abzugreifen. Die Verbraucherzentrale warnt insbesondere davor, Ausweisdokumente oder sensible Kontodaten unbedacht weiterzugeben.
Lohnt es sich, Produkttester:in zu werden?
Wenn du Spaß daran hast, neue Produkte auszuprobieren und deine Meinung ausführlich zu teilen, kann sich Produkttester werden durchaus lohnen.
Als zuverlässige Einkommensquelle solltest du es allerdings nicht einplanen. Die Auswahl für einzelne Tests ist nicht garantiert und bei vielen Plattformen bekommst du Produkte statt Geld.
Für kostenlose Lebensmittel, Beauty-Produkte oder Technik ist das trotzdem ein netter Bonus im Studienalltag. Wenn du gezielt Geld verdienen möchtest, sind bezahlte User-Tests, Apps zum Geldverdienen oder ein flexibler Nebenjob meist die bessere Ergänzung.
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