Umfrage nervige Mitbewohner
WG-Leben: Wie schön, wenn mal kein dreckiges Geschirr rumsteht! | Foto: Unsplash/Kipras Streimikis
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23. Okt 2017

Sandra Ruppel

Wohnen

Studie: Diese Mitbewohner gehen gar nicht!

Die nervigsten Angewohnheiten in WGs

Jedes Semester das gleiche Theater: Wohnungsmangel!

Zum Start eines jeden Semesters ist es wieder aufs Neue Thema: Die neverending Story der Wohnungsknappheit. In Städten wie München, Hamburg, Köln, Stuttgart oder Frankfurt ist es für alle ultra nervig, eine Wohnung zu finden. Richtig hart trifft es aber die Studierenden, die in diesen Städten zum Studienbeginn eine Wohnung finden müssen, weil sie meist ein doch ziemlich begrenztes Budget für die Miete zur Verfügung haben.

Obwohl die Story ja mit etwas sehr Schönem beginnt, nämlich dem Bescheid darüber, dass man einen Studienplatz bekommen hat, geht es ab dann aber nur noch bergab. Denn sobald man in der Unistadt keine Eltern oder Verwandten hat, bei denen man für die nächsten ein, zwei, drei Semester wohnen kann, beginnen zunächst adrenalin- und schlussendlich mit Tränen der Verzweiflung getränkte Wochen der Wohnungssuche, in denen man bald auch noch um das hinterletzte 6 qm-Drecksloch ohne Kochmöglichkeit oder Tageslicht kämpft, als wäre es die Luxusvilla, in die die Mädels aus Germany’s Next Topmodel irgendwann einziehen dürfen.

Personality? Für dich kann ich alles sein, was du willst, Baby!

Es ist eine Zeit, in der man die eigene Persönlichkeit einem Chamäleon gleich bei jeder Besichtigung aufs Neue in jeweils das Wesen verwandelt, von dem man glaubt, dass es auf der anderen Seite gesucht wird. WG-Castings mit 100 Leuten sorgen dann dafür, dass selbst der letzte Lauch erklärt, es gebe nichts geileres, als den Kilimandscharo zu besteigen und am Ende vom Gipfel bungee-zu-jumpen, weil die potentiellen neuen Mitbewohner/innen eher sportlich und aktiv unterwegs sind. Oder dass die härteste Partygängerin unter der Sonne mit treuen Augen versichert, es sei einfach das beste, am Wochenende entspannt zu Hause zu sitzen und zu netflixen, weil sie merkt, dass die WG eher gemütlich unterwegs ist und eben keine Lust hat, jede Woche Ballermann im Wohnzimmer zu haben.

WG: Ein Match made in Heaven?

Und so groß die Not bei denen ist, die eine Wohnung suchen, so verständlich ist auch, dass die andere Seite – die WG eben –, ganz genau hinsieht: Wer da neu einzieht, der soll doch bitte auch in die WG und die Gruppe passen.

Schließlich muss man sich jeden Tag sehen und teilt nicht nur Klobrille, Couch und Geschirr miteinander, sondern eben noch viel, viel mehr als das: Das eigene Zuhause. Die Schaltzentrale des eigenen Lebens. Den einen Ort, an dem man sich komplett wohl, sicher und ganz wie man selbst fühlen können sollte. Wäre blöd, wenn man sich jemanden ins freie Zimmer holt, mit dem das nicht klappt, weil man eben doch einfach zu verschieden ist.

Studie: Diese nervigen Mitbewohner gehen gar nicht!

Aber was sind wohl die härtesten Sachen, die ein Mitbewohner oder eine Mitbewohnerin in einer neuen WG bringen könnte? Uniplaces, ein Online-Marktplatz für Studierenden-Unterkünfte, hat das in einer Umfrage herausgefunden. Beteiligt haben sich europaweit mehr als 2200 Studierende per Facebook. Die wichtigste Frage der Studie: Welcher Typus von Mitbewohner/in nervt am meisten? Mit wem würdest du niemals freiwillig zusammenziehen?

Die Antwort? Mit einem Messie will wirklich keiner zusammen wohnen!

Welche Eigenschaften sonst noch gar nicht gehen, verrät die unsere Grafik im Überblick:

 

 


Mit wem willst du nicht zusammenwohnen?

Dass keiner mit einem richtigen Messie zusammenwohnen will, ist jetzt nicht wirklich eine große Überraschung. Aber was geht für dich überhaupt nicht klar? Mit wem würdest du niemals zusammenziehen?

 

 

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