MERACH UltraWalk W60 Plus im Test: Mehr Bewegung beim Lernen und Arbeiten?

Acht Stunden am Schreibtisch, danach noch eine Runde Netflix und zwischendurch höchstens der Weg zur Kaffeemaschine. Kommt dir bekannt vor? Gerade im Studium bleibt Bewegung zwischen Vorlesungen, Hausarbeiten und Klausurenphasen manchmal ziemlich auf der Strecke. Das MERACH UltraWalk W60 Plus verspricht Abhilfe: Mit dem Walkingpad kannst du ganz nebenbei Schritte sammeln, während du lernst oder arbeitest. Aber funktioniert das wirklich? Wir haben uns das Gerät genauer angeschaut und verraten, für wen sich die Anschaffung lohnt.
Transparenzhinweis: Das MERACH UltraWalk W60 Plus wurde uns vom Hersteller kostenlos für diesen Test zur Verfügung gestellt. MERACH hatte keinen Einfluss auf unsere Bewertung oder den Inhalt dieses Artikels.
Das MERACH UltraWalk W60 Plus im Überblick
Das Wichtigste aus unserem Test:
- Angenehm leise: Der ruhige Betrieb macht das Walkingpad besonders interessant für WGs und Büros.
- Einfach zu bedienen: Geschwindigkeit und Steigung lassen sich unkompliziert einstellen. Nur die Fernbedienung könnte verständlicher beschriftet sein.
- Zwölf Steigungsstufen: Die elektrische Steigung ermöglicht auch anspruchsvollere Walking-Einheiten.
- Praktische App: Trainingsdaten und persönliche Fortschritte lassen sich digital verfolgen. Die Nutzung ist aber optional.
- Bluetooth-Lautsprecher: Ein nettes Extra für Musik und Podcasts, allerdings ohne besonders beeindruckende Klangqualität.
- Nicht gerade günstig: Mit rund 460 Euro ist das W60 Plus eine Investition, die sich vor allem bei regelmäßiger Nutzung lohnt.
Was kann das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Walkingpads sind gewissermaßen die kleinen Geschwister klassischer Laufbänder. Statt für schweißtreibende Sprints sind sie in erster Linie fürs Gehen gedacht. Ihr größter Vorteil: Sie lassen sich relativ unkompliziert in den Alltag integrieren und benötigen deutlich weniger Platz als ein großes Laufband.
Das UltraWalk W60 Plus gehört dabei zu den etwas besser ausgestatteten Modellen. Es kombiniert einen bürstenlosen Motor mit einer breiten Lauffläche, automatischer Steigung und verschiedenen smarten Funktionen.
Technische Daten: MERACH UltraWalk W60 Plus

MERACH UltraWalk W60 Plus
Bild: MERACH
Geschwindigkeit
1 bis 6 km/h
Geschwindigkeitsstufen
0,1-km/h-Schritte
Steigung
12 elektrische Stufen
Maximale Steigung
8,75 %
Lauffläche
42 × 105 cm
Motor
Bürstenlos, 1,25 CHP Dauerleistung
Maximale Belastbarkeit
150 kg
Eigengewicht
31,1 kg
Geräuschentwicklung
Ø 53,6 dB laut Hersteller
Bedienung
Fernbedienung und App
Lautsprecher
Bluetooth, 5 Watt
Weitere Extras
- RGB-Beleuchtung
- LED-Display
- Kindersicherung
Preis
459,99 € (Herstellerpreis, Oktober 2026)
Die technischen Eckdaten klingen ordentlich. Besonders interessant finden wir die automatische Steigung und die Möglichkeit, das Tempo sehr fein einzustellen. Denn ob du konzentriert an einer Hausarbeit sitzt oder einfach eine Runde Bewegung brauchst, macht bei der passenden Geschwindigkeit einen ziemlichen Unterschied.
Aufbau und erster Eindruck: Ein Schwergewicht mit Vorteilen
Bevor du loslegen kannst, muss das Walkingpad natürlich erst einmal seinen Platz finden. Positiv ist, dass das W60 Plus weitgehend vormontiert geliefert wird. Lediglich die Transportrollen müssen gegebenenfalls noch befestigt werden.
Was du allerdings nicht unterschätzen solltest, ist das Gewicht: Mit gut 31 Kilogramm ist das Gerät alles andere als ein Leichtgewicht. Es ist zwar deutlich kompakter als ein klassisches Laufband, lässt sich aber nicht mal eben mit einer Hand durchs Zimmer tragen.
Die Transportrollen helfen dabei, es innerhalb der Wohnung zu verschieben. Anschließend kann das Walkingpad beispielsweise unter einem ausreichend hohen Sofa oder Bett verschwinden. Alternativ ist auch eine senkrechte Aufbewahrung möglich, sofern es sicher steht.
Gerade in einem kleinen WG-Zimmer ist das praktisch. Trotzdem solltest du dir vorher überlegen, wo du das Walkingpad tatsächlich nutzen und verstauen möchtest. Zwischen Schreibtisch, Bett, Kleiderschrank und Wäscheständer kann der Platz schließlich schnell knapp werden.
Das höhere Gewicht hat aber auch Vorteile: Zusammen mit dem verstärkten Stahlrahmen sorgt es für eine robuste Konstruktion, die auf einen möglichst ruhigen und stabilen Lauf ausgelegt ist.
Lautstärke im Test: Überraschend leise – auch für die WG
Kommen wir direkt zu einem der wichtigsten Punkte unseres Tests: der Lautstärke.
Wer in einer WG wohnt oder im Großraumbüro arbeitet, möchte schließlich nicht mit jedem Schritt die gesamte Umgebung unterhalten. Besonders ungünstig wäre es, wenn du gerade konzentriert an deiner Bachelorarbeit sitzt und deine Mitbewohner:innen nebenan plötzlich das Gefühl haben, jemand würde im Zimmer eine Sporthalle eröffnen.
Hier macht das MERACH UltraWalk W60 Plus einen richtig guten Eindruck.
In unserem Test fällt vor allem auf, wie angenehm leise das Walkingpad arbeitet. Das Motorgeräusch bleibt zurückhaltend und wird beim normalen Gehen nicht als störend empfunden. Damit ist das Gerät eine interessante Option für längere Lernphasen am Schreibtisch oder den Einsatz im Büro.
Auch die technische Ausstattung passt zu diesem Eindruck: MERACH setzt auf einen bürstenlosen Motor, der auf einen gleichmäßigen und möglichst geräuscharmen Betrieb ausgelegt ist. Der Hersteller nennt eine durchschnittliche Lautstärke von 53,6 Dezibel.
Natürlich bedeutet das nicht, dass das Walkingpad komplett geräuschlos ist. Besonders bei höherem Tempo werden die eigenen Schritte deutlicher hörbar.
Wie sehr das vom Tempo abhängt, zeigt auch ein Test von Netzwelt: Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 1,8 km/h wurden dort rund 43 Dezibel gemessen. Einige Mitarbeitende nahmen das Geräusch kaum wahr, andere empfanden es durchaus als störend.
Und noch etwas solltest du beachten: Ein leiser Motor bedeutet nicht automatisch, dass unter dir wohnende Nachbar:innen nichts hören. Gerade in Altbauten kann Trittschall über den Boden übertragen werden. Eine geeignete Unterlegmatte kann hier sinnvoll sein.
Unser Eindruck: Für ein Walkingpad dieser Leistungsklasse ist das W60 Plus angenehm leise. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten sehen wir darin einen der größten Vorteile des Geräts.
Walkingpad beim Lernen: Eine gute Idee für Studierende?
Die entscheidende Frage für uns lautet natürlich: Wie sinnvoll ist das W60 Plus eigentlich im Studienalltag?
Denn sind wir mal ehrlich: Zwischen Vorlesungen, Nebenjob und Klausurenstress bleibt nicht immer Zeit für eine ausgiebige Sporteinheit.
Hier kann das Walkingpad tatsächlich eine interessante Ergänzung sein.
Lernen und gleichzeitig gehen – funktioniert das?
Stell dir vor, du sitzt gerade an deinen Lernunterlagen für die nächste Klausur. Normalerweise würdest du die kommenden zwei Stunden kaum deinen Stuhl verlassen. Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch und dem Walkingpad kannst du zumindest einen Teil dieser Zeit in Bewegung verbringen.
Besonders gut eignet sich das für Aufgaben, bei denen du nicht ständig hochkonzentriert tippen musst. Zum Beispiel, wenn du Lernkarten wiederholst, Skripte liest, einen Podcast zur Prüfungsvorbereitung hörst oder bereits Gelerntes durchgehst.
Die Geschwindigkeit lässt sich beim W60 Plus zwischen 1 und 6 km/h einstellen. Besonders praktisch sind dabei die kleinen 0,1-km/h-Schritte.
So kannst du dich langsam an ein Tempo herantasten, bei dem du entspannt gehen und gleichzeitig arbeiten kannst.
Für den Anfang würden wir ungefähr 1 bis 2 km/h ausprobieren. Das ist kein sportliches Tempo, sondern soll vor allem ermöglichen, dass du dich bewegst, ohne dich ständig auf deine Füße konzentrieren zu müssen.
Allerdings gibt es Grenzen: Komplexe Rechenaufgaben, detailliertes Zeichnen oder besonders anspruchsvolle Texte funktionieren möglicherweise besser, wenn du dabei sitzt oder stehst. Nicht jede Tätigkeit lässt sich sinnvoll mit Bewegung kombinieren.
Unser Tipp: Nutze das Walkingpad nicht zwangsläufig während deiner gesamten Lernsession. Schon einzelne Walking-Phasen können helfen, lange Sitzzeiten zu unterbrechen. Wenn die Konzentration leidet, ist eine normale Lernpause die bessere Wahl.
Eine Alternative zur klassischen Lernpause?
Spannend wird das Walkingpad auch abseits des Schreibtischs.
Du hast gerade zwei Stunden an deiner Hausarbeit gesessen und brauchst dringend einen Tapetenwechsel? Statt direkt aufs Bett zu fallen und durch TikTok zu scrollen, kannst du eine kurze Walking-Einheit einlegen.
Dabei muss es nicht unbedingt anstrengend werden. Du kannst entspannt gehen, Musik hören oder eine Folge deines Lieblingspodcasts laufen lassen.
Und wenn du nach einem langen Lerntag noch etwas mehr Bewegung möchtest, bietet das W60 Plus zusätzliche Trainingsmöglichkeiten.
Automatische Steigung: Mehr als nur gemütliches Spazierengehen
Ein echtes Highlight des MERACH UltraWalk W60 Plus ist die elektrisch einstellbare Steigung.
Während viele einfache Walkingpads ausschließlich eine flache Lauffläche besitzen oder manuell verstellt werden müssen, bietet das W60 Plus zwölf Steigungsstufen mit maximal 8,75 Prozent Neigung.
Das bedeutet: Du kannst während des Gehens auf Knopfdruck die Steigung verändern, ohne vorher vom Gerät steigen zu müssen.
Dadurch wird aus einem gemütlichen Spaziergang bei Bedarf ein deutlich anspruchsvolleres Workout.
Besonders praktisch finden wir die Möglichkeit, die Intensität über die Steigung zu erhöhen, anstatt immer schneller gehen zu müssen. Schließlich möchtest du vielleicht deine Beine etwas stärker fordern, ohne direkt mit sechs Kilometern pro Stunde durch dein WG-Zimmer zu marschieren.
Gerade nach einem langen Tag am Schreibtisch ist diese zusätzliche Trainingsoption interessant.
Allerdings solltest du bedenken, dass das W60 Plus keinen Handlauf besitzt. Bei höheren Steigungsstufen ist deshalb ein sicherer Stand wichtig. Für konzentriertes Arbeiten am Computer würden wir eher eine geringe oder gar keine Steigung empfehlen.
Bedienung im Test: Einfach, sobald man die Fernbedienung verstanden hat
Bei technischen Geräten gibt es kaum etwas Nervigeres als komplizierte Einstellungen. Gerade bei einem Walkingpad möchte man schließlich einfach loslaufen und nicht jedes Mal erst die Bedienungsanleitung studieren.
Das funktioniert beim MERACH UltraWalk W60 Plus grundsätzlich gut.
Geschwindigkeit, Steigung und weitere Funktionen lassen sich über die mitgelieferte Fernbedienung einstellen. Ein Smartphone ist dafür nicht notwendig.
Allerdings gibt es einen kleinen Kritikpunkt, der uns im Test aufgefallen ist: Die Beschriftung der Fernbedienung könnte deutlich intuitiver sein.
Am Anfang muss man sich erst einmal damit beschäftigen, welche Taste welche Funktion übernimmt. Insbesondere, wenn du das Walkingpad zum ersten Mal benutzt, ist das nicht unbedingt selbsterklärend.
Hat man die Tastenbelegung aber einmal verstanden und verinnerlicht, funktioniert die Bedienung unkompliziert.
Praktisch ist außerdem, dass sich die Fernbedienung magnetisch am Gerät befestigen lässt. So muss sie nach dem Training nicht irgendwo zwischen Lernzetteln, Ladekabeln und Kaffeetassen gesucht werden.
Zusätzlich besitzt das Walkingpad ein LED-Display, das verschiedene Trainingswerte wie Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und Schritte anzeigt.
Und ein kleines Detail gefällt uns besonders für den Büroalltag: Die Signaltöne lassen sich stummschalten. So piept das Gerät nicht bei jeder Anpassung der Geschwindigkeit dazwischen.
MERACH-App im Test: Fortschritte tracken macht Spaß
Wer gerne seine Aktivitäten verfolgt, bekommt beim W60 Plus auch eine passende App.
Die MERACH-App verbindet sich mit dem Walkingpad und bietet unter anderem die Möglichkeit, Trainingsdaten aufzuzeichnen und den persönlichen Fortschritt zu verfolgen.
Gerade diese Funktion hat uns gut gefallen.
Denn manchmal unterschätzt man, wie viel Bewegung im Laufe eines Tages tatsächlich zusammenkommen kann. Mit der App bekommst du einen besseren Überblick darüber, welche Strecken du zurückgelegt hast und wie sich deine Aktivitäten entwickeln.
Auch Trainingsprogramme, Challenges und weitere Fitnessfunktionen gehören zum Angebot. Zudem ist eine Synchronisierung mit Apple Health und Google Fit vorgesehen.
Das kann motivieren, regelmäßig auf das Walkingpad zu steigen, statt es nach zwei Wochen in der Ecke verstauben zu lassen.
Allerdings gibt es zwei Einschränkungen:
Zum einen ist die App nicht zwingend notwendig. Das Walkingpad lässt sich vollständig über die Fernbedienung bedienen. Das finden wir gut, denn nicht jedes Fitnessgerät muss uns zur Installation einer weiteren App verpflichten.
Zum anderen funktioniert die Aufzeichnung nicht in jeder Situation ganz so komfortabel, wie man es erwarten würde. Im Test von Netzwelt wurden beispielsweise Trainingseinheiten, die ausschließlich über die Fernbedienung gestartet wurden, nicht nachträglich in die App übernommen.
Wer seine Daten möglichst vollständig sammeln möchte, sollte daher auf den Trainingsstart über die App achten.
Außerdem sind nicht sämtliche digitalen Zusatzangebote dauerhaft kostenlos. MERACH bewirbt eine 30-tägige Testphase. Laut Netzwelt kosteten bestimmte Premium-Angebote danach 8,99 Euro monatlich beziehungsweise 89,99 Euro jährlich. Welche Funktionen ein Abo benötigen, solltest du vor dem Abschluss prüfen.
Für uns bleibt die App ein gelungenes Extra, gerade für alle, die ihre Fortschritte gerne dokumentieren. Zum Glück funktioniert die wichtigste Aufgabe des Walkingpads auch ohne sie: einfach gehen.
Bluetooth-Lautsprecher: Nett, aber kein Soundwunder
Ein Feature, das man bei einem Walkingpad nicht unbedingt erwartet, ist ein integrierter Bluetooth-Lautsprecher.
Beim MERACH UltraWalk W60 Plus ist er trotzdem dabei.
Die Idee dahinter ist simpel: Du verbindest dein Smartphone mit dem Gerät und kannst direkt darüber Musik, Podcasts oder andere Audioinhalte abspielen.
Das funktioniert als Ergänzung zum Training durchaus gut.
Im Test zeigt sich allerdings auch, dass man beim Klang keine Wunder erwarten sollte. Der integrierte 5-Watt-Lautsprecher liefert eine ausreichende Audioqualität, kann aber natürlich nicht mit einer guten Bluetooth-Box mithalten. Gerade bei Musik fehlt es etwas an Klangfülle und Bass.
Für einen Podcast während einer entspannten Walking-Einheit oder ein bisschen Hintergrundmusik reicht das unserer Meinung nach aber vollkommen aus.
Im Großraumbüro oder während deine Mitbewohner:innen lernen, solltest du ohnehin lieber Kopfhörer benutzen.
Für uns fällt der Lautsprecher deshalb klar in die Kategorie „Nice to have“. Man braucht ihn nicht unbedingt, aber es ist schön, dass er vorhanden ist.
Und wofür braucht ein Walkingpad RGB-Beleuchtung?
Neben dem Lautsprecher besitzt das W60 Plus auch eine integrierte RGB-Beleuchtung, die auf Musik und Trainingsaktivitäten reagieren kann.
Ob du das wirklich brauchst? Vermutlich nicht.
Immerhin möchtest du mit deinem Walkingpad in erster Linie Schritte sammeln und keine kleine Diskothek unter deinem Schreibtisch eröffnen.
Die Beleuchtung kann aber eine nette Atmosphäre schaffen, wenn du das Gerät zum richtigen Workout verwendest. Wer sie nicht mag, kann sie ausschalten.
Für unsere Kaufentscheidung wäre das allerdings kein entscheidendes Argument.
Als Werkstudent:in im Büro: Lohnt sich das Walkingpad?
Nicht nur beim Lernen zu Hause kann das MERACH UltraWalk W60 Plus interessant sein. Auch im Büro könnte es eine sinnvolle Ergänzung sein.
Gerade als Werkstudent:in sitzt du je nach Job möglicherweise viele Stunden vor dem Bildschirm. Besonders bei Tätigkeiten im Marketing, in der Verwaltung, im Personalwesen oder in der IT gehört langes Sitzen oft zum Alltag.
Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch lässt sich das Walkingpad zumindest zeitweise in die Arbeit integrieren.
Der große Vorteil ist dabei erneut der leise Betrieb.
Während du E-Mails beantwortest, Unterlagen durchgehst oder dich auf eine Präsentation vorbereitest, kannst du bei geringer Geschwindigkeit entspannt gehen.
Allerdings solltest du vor dem Einsatz im Büro unbedingt ein paar Dinge klären.
Zunächst einmal benötigst du genügend Platz und idealerweise einen höhenverstellbaren Tisch. Außerdem sollte dein Arbeitgeber mit dem Einsatz einverstanden sein. In gemeinsam genutzten Büros spielen schließlich auch Sicherheitsvorgaben, Stolperstellen und die Geräuschkulisse eine Rolle.
Auch wenn wir das W60 Plus als sehr leise empfinden, können Kolleg:innen unterschiedlich empfindlich auf das Laufgeräusch reagieren.
Für Meetings und Videokonferenzen würden wir zunächst mit einem besonders niedrigen Tempo beginnen oder das Gerät pausieren. Schließlich soll deine Bewegung nicht von der Besprechung ablenken.
Unsere Einschätzung: Gerade für Werkstudent:innen mit einem festen Bildschirmarbeitsplatz kann das Walkingpad eine interessante Möglichkeit sein, Bewegung in den Arbeitsalltag einzubauen. Entscheidend sind die passende Büroausstattung und die Rücksichtnahme auf andere.
Was uns am MERACH UltraWalk W60 Plus weniger gefällt
Auch wenn das Walkingpad insgesamt einen positiven Eindruck hinterlässt, ist natürlich nicht alles perfekt.
Da wäre zunächst einmal der Preis. Mit knapp 460 Euro ist das W60 Plus kein günstiges Fitness-Gadget, das man sich mal eben vom letzten BAföG-Rest kauft. Gerade für Studierende ist das eine Investition, die gut überlegt sein sollte.
Hinzu kommt das relativ hohe Eigengewicht. Wer das Gerät regelmäßig zwischen verschiedenen Räumen bewegen oder über Treppen tragen möchte, wird damit vermutlich nicht glücklich.
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Fernbedienung. Sie funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnung zwar unkompliziert, könnte aber eindeutig verständlicher beschriftet sein.
Und dann wären da noch die digitalen Extras. Sowohl der Lautsprecher als auch die RGB-Beleuchtung sind nette Zugaben, aber keine Funktionen, für die wir allein mehr Geld ausgeben würden. Hinzu kommen mögliche Abo-Kosten für Teile des App-Angebots.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass das Gerät trotz seines leistungsstarken Motors in erster Linie fürs Walking konzipiert ist. Wer regelmäßig joggen oder sprinten möchte, benötigt ein anderes Laufband.
Für wen lohnt sich das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Ob sich die Anschaffung lohnt, hängt vor allem davon ab, wie du das Walkingpad nutzen möchtest.
Wer im Studium viel Zeit am Schreibtisch verbringt und bereits einen höhenverstellbaren Tisch besitzt, findet im W60 Plus eine interessante Möglichkeit, längere Sitzphasen aufzubrechen.
Auch für Werkstudent:innen im Büro oder alle, die neben ihrer Bildschirmarbeit etwas mehr Bewegung in den Alltag bringen möchten, ist das Gerät eine Überlegung wert.
Besonders interessant wird es, wenn du das Walkingpad nicht nur während des Lernens oder Arbeitens einsetzt, sondern es zusätzlich für richtige Walking-Einheiten nutzt. Dann kann die automatische Steigung ihren Vorteil ausspielen.
Weniger sinnvoll ist der Kauf dagegen, wenn du eigentlich ein Gerät zum Joggen suchst, sehr wenig Platz hast oder das Walkingpad ständig umstellen musst.
Und falls du nur gelegentlich beim Lernen ein paar Schritte sammeln möchtest, könnte auch ein günstigeres Modell ohne automatische Steigung ausreichen.
Unser Fazit: Ein überzeugendes Walkingpad für Studium, WG und Büro
Das MERACH UltraWalk W60 Plus hat uns vor allem mit seinem angenehm leisen Betrieb, der unkomplizierten Nutzung und den vielseitigen Trainingsmöglichkeiten überzeugt.
Besonders positiv fällt auf, dass sich das Walkingpad gut in einen Alltag integrieren lässt, in dem Bewegung sonst häufig zu kurz kommt. Gerade beim Lernen oder bei Bildschirmarbeit kann es eine sinnvolle Ergänzung sein, sofern du über einen geeigneten höhenverstellbaren Schreibtisch verfügst.
Die automatische Steigung macht das Gerät darüber hinaus interessant für alle, die nicht nur gemütlich spazieren, sondern auch etwas anspruchsvoller trainieren möchten.
Kleinere Schwächen gibt es bei der Beschriftung der Fernbedienung, beim eher durchschnittlichen Bluetooth-Lautsprecher und bei den teilweise kostenpflichtigen App-Funktionen. Auch das hohe Gewicht und der Preis sollten nicht unterschätzt werden.
Unser Gesamturteil: Das MERACH UltraWalk W60 Plus ist ein vielseitiges und angenehm leises Walkingpad, das besonders dann überzeugt, wenn du es regelmäßig nutzt. Für Studierende ist es zwar keine günstige Anschaffung, kann aber eine gute Investition in einen bewegungsreicheren Alltag sein.
Und wer weiß: Vielleicht sammelst du während deiner nächsten Hausarbeit nicht nur Wörter, sondern ganz nebenbei auch ein paar tausend Schritte.
FAQ: Häufige Fragen zum MERACH UltraWalk W60 Plus
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus für Studierende geeignet?
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus leise genug für eine WG?
Kann ich das MERACH UltraWalk W60 Plus ohne App benutzen?
Wie schnell kann man auf dem MERACH UltraWalk W60 Plus gehen?
Hat das MERACH UltraWalk W60 Plus eine Steigungsfunktion?
Wie viel kostet das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Kann man das MERACH UltraWalk W60 Plus unter dem Bett verstauen?
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