Gehirnjogging Tipps und Tricks
Mit nur zehn Minuten Gehirnjogging pro Tag kannst du deine Gehirnleistung steigern. | Foto: Kaboompix / Pixabay

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Konzentration steigern


Autor

22. Feb 2022

Lina Krauß

Lerntipps

Gehirnjogging: So hältst du dein Gehirn fit!

Gehirnjogging: Training fürs Gehirn

Um deine Ausdauer zu trainieren, kannst du Laufen gehen. Bewegung ist zwar auch für das Gehirn gut, doch für diesen Muskel sieht das Training ein bisschen anders aus. Wir erklären dir, wie du mit Gehirnjogging dein Gehirn fit hältst und wie du Gehirnjogging Übungen in deinen Alltag integrieren und damit deine Konzentration steigern kannst.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Definition
  2. Vorteile
  3. Übungen
  4. Tipps
  5. Weitere Fragen
  6. Überblick

Definition: Was bedeutet Gehirnjogging?

Keine Sorge, für Gehirnjogging musst du dir keine Sportklamotten anziehen und raus in die Kälte joggen gehen. Unter Gehirnjogging versteht man kleine Übungen, Rätsel und Spiele, mit denen du deine kognitive Leistung steigern kannst. Die Logikrätsel, Sudokus, Kreuzworträtsel und Memory-Spiele sind vor allem bei Senioren /-innen beliebt. Doch sein Gehirn zu trainieren, tut in jedem Alter gut. 

 

So funktioniert das Gehirn

Unser Gehirn ist ein Muskel. Und genau wie andere Muskeln muss es regelmäßig beansprucht und trainiert werden, damit es seine Leistung steigert. Die Nervenzellen in deinem Gehirn sind miteinander verknüpft. Immer wenn du etwas neues lernst, bilden sich neue Verbindungen, mit denen das Gelernte abgespeichert wird. Wenn diese Verbindungen regelmäßig aktiviert werden, werden sie stärker und umso leichter kannst du sie abrufen. Je mehr du also übst, desto mehr und stärkere Verbindungen hast du in deinem Gehirn. Das macht dein Gehirn leistungsfähiger.

Vorteile: Deshalb solltest du Gehirnjogging machen!

Denksport macht Spaß. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den Gehirnjogging hat. Regelmäßiges Training hat einen positiven Einfluss auf deine kognitiven Fähigkeiten.


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Wie beim Sport werden aber nur die Bereiche verbessert, die auch trainiert werden. Wenn du nur deine Arme trainierst, werden deine Bauchmuskeln dadurch nicht stärker. Genauso ist es bei deinem Gehirn: Machst du nur Übungen, die die Problemlösefähigkeit verbessern, hast du dadurch nicht automatisch mehr Allgemeinwissen. 

Übungen: Gehirnjogging in der Praxis

Wenn man nach Gehirnjogging-Übungen sucht, stößt man schnell auf Sudokus oder Kreuzworträtsel. Der positive Effekt dieser Übungen auf das Gehirn ist jedoch umstritten. Es gibt aber noch viel mehr Konzentrationsübungen, mit denen du dein Gehirn trainieren kannst. Im Internet gibt es zum zum Beispiel Logikrätsel, Konzentrationsaufgaben oder Brainteaser. Brainteaser sind Knobelaufgaben, Schätzfragen oder Trickaufgaben, die auch gerne in Bewerbungstests durchgeführt werden. 

Apps

Es gibt einige Apps, die Übungen für Gehirnjogging anbieten. Mit der App von NeuroNation kannst du 30 unterschiedliche Übungen machen, die nach deinem persönlichen Können und den Bereichen, in denen du dich verbessern möchtest, ausgewählt werden. Auch Peak bietet viele verschiedene Gehirnspiele und Puzzles, um das Gehirn zu trainieren. Mit Memorado kann man sich sogar einen eigenen Trainingsplan aufstellen und auch bei Lumosity findest du Übungen, die deine Gehirnleistung steigern können. Die meisten Apps haben eine kostenfreie Testversion, mit der du die Übungen ausprobieren kannst.

Gehirnjogging im Alltag

Es gibt aber auch viele Übungen, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen und für die du keine Apps oder Online-Angebote brauchst. Wichtig beim Gehirnjogging ist: Setze neue Reize für dein Gehirn! Es tut ihm gut, wenn es aus alten Gewohnheiten und Routinen herauskommt. Deshalb ist die einfachste Übung im Alltag, mal etwas anders zu machen:

  • Bist du Rechtshänder /-in dann schreibe mit der linken Hand, Linkshänder /-innen machen es genau anders herum.
  • Gehe in einem anderen Supermarkt als gewöhnlich einkaufen.
  • Lies einen Text auf dem Kopf.
  • Rechne beim Einkaufen die Preise im Kopf zusammen.

Werde kreativ und bring dein Hirn für einen kurzen Moment aus dem Konzept. Das regt kreative Denkprozesse an. Du kannst auch die Konzentration fördern, indem du zum Beispiel deine Schritte zählst, wenn du irgendwo hingehst. Oder du nimmst dir eine Seite eines Buches, überlegst dir einen Buchstaben und zählst, wie oft der Buchstabe auf der Seite vorkommt.


Gehirnjogging Möglichkeiten


Tipps für’s Gehirnjogging

Wenn du mit Gehirnjogging deine Gehirnleistung langfristig verbessern möchtest, solltest du ein paar Dinge beachten. Hier findest du hilfreiche Tipps für erfolgreiches Gehirnjogging.

Abwechslung

Mache unterschiedliche Übungen und probiere immer wieder etwas Neues aus. So setzt du immer wieder neue Reize für dein Gehirn. Machst du immer dieselben Übungen, gewöhnt sich dein Gehirn daran und du spürst keine Erfolge. Am besten ist es, wenn du wirklich die Vielfalt der Übungen ausnutzt und so immer wieder unterschiedliche Areale deines Gehirns ansprichst.

Regelmäßigkeit

Übe regelmäßig! Genau wie beim Sport bringt es nichts, wenn du nur einmal ein paar Übungen machst. Du musst dranbleiben, damit du eine Verbesserung spürst. Das müssen nicht immer die oben beschriebenen Übungen sein. Werde kreativ, koche, lerne eine neue Sprache … Du kannst dein Gehirn auf ganz verschiedene Weisen anregen.

Herausforderungen

Mache nicht nur die Übungen, die du sowieso gut kannst. Wage dich auch an die etwas schwereren Übungen heran. Fordere dich heraus, aber überfordere dich nicht

Gesunde Lebensweise

Ein bisschen hat normales Joggen doch mit Gehirnjogging zu tun. Bewegung tut deinem Gehirn gut. Genauso wie genügend Schlaf und eine gesunde Ernährung. Wenn es dir gut geht und wenn du glücklich bist, fällt es dir viel leichter dein Gehirn zu trainieren.


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Weitere Fragen

Wie funktioniert Gehirnjogging?

Unter Gehirnjogging versteht man kleine Übungen, Rätsel und Spiele, mit denen man seine kognitiven Leistungen verbessern kann. Durch regelmäßiges Training werden die Verbindungen der Nervenzellen im Gehirn stärker und das Gehirn fitter.

Wie kann man sein Gehirn trainieren?

Es gibt eine Vielzahl an Übungen, um dein Gehirn zu trainieren. Du kannst aber schon ganz einfach im Alltag damit anfangen, indem du mal etwas anders machst. Lese einen Text auf dem Kopf oder nimm mal einen anderen Weg zum Supermarkt.

Was bringt Gehirnjogging?

Gehirnjogging hat einen positiven Einfluss auf deine kognitiven Fähigkeiten. Je nachdem, welche Übungen du machst, steigern sie deine Konzentrationsfähigkeit, dein Denkvermögen oder deine Lern- bzw. Aufnahmefähigkeit.

Überblick

  • Um dein Gehirn fitter zu machen, kannst du es mit Gehirnjogging-Übungen trainieren.
  • Gehirnjogging hat unter anderem einen positiven Einfluss auf deine Konzentration, dein Urteilsvermögen, deine Lern-/Aufnahmefähigkeit, deine Wahrnehmung und dein Allgemeinwissen.
  • Es gibt zahlreiche Online-Angebote und Apps für Gehirnjogging.
  • Wenn du in deinem Alltag etwas anders machst, ist das automatisch Training für dein Gehirn.
  • Abwechslung, Regelmäßigkeit, ein gewisses Maß an Herausforderung und eine gesunde Lebensweise unterstützen dein Gehirnjogging.

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