Semesterticket Vergleich 2021
Günstig Busfahren mit dem Semesterticket? Kommt darauf an, wo! | Foto: Thinkstock/Roseborland
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18. Mär 2021

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Semesterticket Vergleich 2021: Wer zahlt wie viel?

Durchschnittlicher Preis fürs Semesterticket: 177 Euro

Die Preisspanne für das Semesterticket an den größten Hochschulen in Deutschland liegt bei 65 Euro bis 230 Euro. Doch das allein sagt nicht viel aus, da sich die enthaltenen Leistungen teilweise gravierend unterscheiden. Studierende in Augsburg zahlen zum Beispiel nur 65,50 Euro, dürfen aber auch nur in den ersten beiden Tarifzonen fahren. Das ist das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis.

In Würzburg hingegen kostet das Ticket nur 80,70 Euro, deckt aber dafür das gesamte VVM-Tarifgebiet ab. Insgesamt liegt der Durchschnittspreis von den größten Unis circa bei 177 Euro.

Wo die Tickets am teuersten sind

Aber wer muss nun deutlich tiefer in die Tasche greifen? Studierende der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover zahlen insgesamt stolze 434,19 Euro Semesterbeitrag, wovon 225,99 Euro für das Semesterticket gedacht sind – Höchstpreis!

Auf den Plätzen zwei und drei liegen die Universität Paderborn mit 230,28 Euro und die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit 216,30 Euro für die Mobilität.

Unterwegs im ganzen Bundesland

Auch die Studierenden in Nordrhein-Westfalen müssen deutlich mehr zahlen als der Durchschnitt. Dafür bekommen sie aber auch wirklich viel geboten, nämlich ein NRW-Ticket, mit dem sie im gesamten Bundesland bis in die Niederlande kostenlos unterwegs sind. Ein ähnliches Angebot bieten auch die ebenfalls teureren Semestertickets aus Frankfurt, Mainz und Hannover: Auch sie ermöglichen freie Fahrt in ganz Hessen beziehungsweise Niedersachsen.

Einzige Ausnahme bei den Tickets, die fast 200 Euro kosten, ist das der Humboldt-Uni zu Berlin. Es gilt nur im Stadtbereich und einigen wenigen Teilen Brandenburgs. Die anderen Hochschulen der Hauptstadt halten es ähnlich.


Semesterticket – die untersuchten Unis in alphabetischer Reihenfolge: 

 

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Semesterticket RegelungSonderregelung im Süden: Semesterticket ist kein Muss

An einigen süddeutschen Unis wie der LMU München oder der Uni Stuttgart können die Studierenden frei entscheiden, ob sie ein optionales Ticket kaufen möchten oder nicht. Nur damit dürfen sie dann auch zu Uni-Zeiten Bus und Bahn fahren.

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Deine Meinung:

Veröffentlicht am 16. Sep 2017 um 10:14 Uhr von Bernd Hahn
Leider ist nicht alles richtig recherchiert in eurer Übersicht. An der TU Dresden gilt das Ticket mit nichten in ganz Sachsen. Lediglich der SPNV im gesamten Bundesland ist enthalten. Busse und dann Straßenbahnen außerhalb des VVO können nicht genutzt werden.
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